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Mittwoch, 30. Juli 2014
19.00 Uhr – 20.30 Uhr
Reithalle

Dauer ca. 1 Stunden 30 Minuten

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Besetzung

Künstlerische Leitung
Árpád Schilling
Musik
Moritz Gagern
Bühne und Kostüme
Anja Kreher
Regie Mitarbeit
Manuel Schmitt
Theaterpädagogik
Ursula Gessat
Dramaturgie
Daniel Menne

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In Árpád Schillings musikalisch-szenischem Projekt treffen Münchner Jugendliche und Senioren aufeinander, um die Stadt ihrer Zukunft zu entwerfen. Ausgehend vom „worst case“ – einer Stadt, in der alle ihre Befürchtungen und Ängste Realität geworden sind – fragen die Teilnehmer, in welcher Stadt, welcher Gesellschaft sie leben wollen. Was muss bereits heute geändert oder vielleicht sogar zerstört, was aufgebaut werden, um ihre Wünsche zu verwirklichen?

Seit Jahren gilt der Ungar Árpád Schilling, international bekannt als Kopf des Ensembles Krétakör, als Grenzgänger im Spiel mit Profis und Laien, wie es im Festspielprojekt Undankbare Biester von 2011 zu erleben war. An der Bayerischen Staatsoper inszenierte er bereits La Cenerentola und Rigoletto.

 

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Biografien

Árpád Schilling gründete 1995 das Ensemble Krétakör (Kreidekreis), dessen Inszenierungen große Aufmerksamkeit erregten. 2008 verwandelte er Krétakör in eine Produktionsplattform zur Entwicklung dramenpädagogischer Projekte, von Inszenierungen und Filmen, die schärfer auf soziale und politische Konflikte in Ungarn reagieren sollen. Aufführungen waren u. a. bei den Wiener Festwochen, auf Kampnagel in Hamburg und am Pariser Théâtre national de Chaillot zu sehen. 2009 erhielt er den Europäischen Theaterpreis für Neue Realitäten im Theater. 2014 inszenierte er am Theater Basel Hector Berlioz’ La Damnation de Faust und 2018 Lohengrin an der Staatsoper Stuttgart. Inszenierungen an der Bayerischen Staatsoper: La cenerentola (Opernstudio), Rigoletto, Jugend einer Stadt (Opernfestspielprojekt), Die Sache Makropulos, Undankbare Biester. (Stand: 2018)

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