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Bühnenwerk mit Musik in zwei Teilen (1938)

Komponist Ernst Krenek · Text vom Komponisten
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln | Neuproduktion

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Termine & Karten

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Alle Besetzungen

Musikalische Leitung
Erik Nielsen
Inszenierung, Bühne
Carlus Padrissa - La Fura dels Baus
Bühne, Kostüme, Video
Lita Cabellut
Licht
Michael Bauer
Spezialeffekte
Thomas Bautenbacher
Regie Mitarbeit
Esteban Munoz
Chöre
Stellario Fagone
Dramaturgie
Benedikt Stampfli

Karl V.
Bo Skovhus
Juana, seine Mutter
Okka von der Damerau
Eleonore, seine Schwester
Gun-Brit Barkmin
Ferdinand, sein Bruder
Dean Power
Isabella, seine Gattin
Anne Schwanewilms
Francisco Borgia, Jesuit
Scott MacAllister
Pizarro
Kevin Conners
Franz I.
Wolfgang Ablinger-Sperrhacke
Frangipani
Kevin Conners
Luther
Markus Eiche
Ein Anhänger Luthers
Dean Power
Sultan Soliman
Peter Lobert
Sein Hofastrolog
Kevin Conners
Erster Geist & 1. Uhr
Mirjam Mesak
Zweiter Geist & 2. Uhr
Anna El-Khashem
Dritter Geist & 3. Uhr
Natalia Kutateladze
Vierter Geist & 4. Uhr
Noa Beinart
  • Bayerisches Staatsorchester
  • Chor der Bayerischen Staatsoper
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Medien

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Mehr dazu

Ernst Kreneks komplett aus Zwölftonreihen bestehendes Bühnenwerk Karl V. hätte in Wien an der Staatsoper uraufgeführt werden sollen. Die politische Situation 1933 in Wien und der Umstand, dass Krenek wegen seiner Jazz-Oper Jonny spielt auf von den Nationalsozialisten verachtet wurde, verhinderten die Uraufführung – erst fünf Jahre später (der Komponisten war inzwischen in die USA emigriert) wurde Kreneks Werk in Prag aus der Taufe gehoben. Der historische Karl V. war der letzte Kaiser, der noch an die Idee eines christlichen Reichs, in dem die Sonne niemals unterginge, festhielt, obwohl dessen Zerfall aus verschiedenen Gründen nicht mehr abwendbar war. Für die zweite Inszenierung von Karl V. im Nationaltheater sucht Carlus Padrissa insbesondere nach politischen Machtsystemen, die brandaktuell sind, und analysiert damit präzise die Handlung im Bühnenwerk: Im Mittelpunkt des vom Komponisten selbst verfassten, gedanklich und sprachlich hochqualifizierten Libretto reflektiert Karl V. über sein Leben und legt unter dem Gemälde Das letzte Gericht von Tizian vor einem jungen Mönch die Beichte ab.

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Biografien

Michael Bauer ist seit 1998 Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Bayerischen Staatsoper. Dort gestaltete er u. a. das Licht für Tosca, Don Carlo, Nabucco, Die Fledermaus, Der fliegende Holländer, Tristan und Isolde, Jenůfa, Die Zauberflöte, Medea, Lʼelisir dʼamore, Boris Godunow, L’Orfeo, Guillaume Tell, Die Meistersinger von Nürnberg, Mefistofele, La Juive, Les Indes galantes, La Favorite, Semiramide, Arabella, Hänsel und Gretel und Andrea Chénier. Als Lichtdesigner arbeitete er an zahlreichen bedeutenden Opernhäusern weltweit, etwa in Hamburg, Paris, Madrid, San Francisco, New York, Mailand, Antwerpen, Basel, Genf, Athen und St. Petersburg. In der Spielzeit 2017/18 zeichnet er verantwortlich für die Lichtgestaltung der Neuproduktionen von Les Vêpres siciliennes und Orlando Paladino. (Stand: 2018)

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