Infos

Bühnenwerk mit Musik in zwei Teilen (1938)

Komponist Ernst Krenek · Text vom Komponisten
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln | Neuproduktion

Samstag, 23. Februar 2019
19.00 Uhr
Nationaltheater

Einführung: 18.00 Uhr · Junges Publikum

Freier Verkauf · Serie 51

Preise K , € 132 / 115 / 95 / 74 / 52 / 30 / 14 / 10

Karten anfragen

Premiere am 10. Februar 2019

Diese Vorstellung wird im Rahmen von Staatsoper.TV live im Internet übertragen.

zur Stücknavigation

Termine & Karten

zur Stücknavigation

Besetzung

Musikalische Leitung
Erik Nielsen
Inszenierung, Bühne
Carlus Padrissa - La Fura dels Baus
Bühne, Kostüme, Video
Lita Cabellut
Licht
Michael Bauer
Spezialeffekte
Thomas Bautenbacher
Chöre
Stellario Fagone
Dramaturgie
Benedikt Stampfli
Regie Mitarbeit
Esteban Munoz

Karl V.
Bo Skovhus
Juana, seine Mutter
Okka von der Damerau
Eleonore, seine Schwester
Gun-Brit Barkmin
Ferdinand, sein Bruder
Dean Power
Isabella, seine Gattin
Anne Schwanewilms
Francisco Borgia, Jesuit
Scott MacAllister
Pizarro
Kevin Conners
Franz I.
Wolfgang Ablinger-Sperrhacke
Frangipani
Kevin Conners
Luther
Michael Kraus
Ein Anhänger Luthers
Dean Power
Sultan Soliman
Peter Lobert
Sein Hofastrolog
Kevin Conners
Erster Geist & 1. Uhr
Mirjam Mesak
Zweiter Geist & 2. Uhr
Anna El-Khashem
Dritter Geist & 3. Uhr
Natalia Kutateladze
Vierter Geist & 4. Uhr
Noa Beinart
Juan de Regla, sein Beichtvater (Sprecher)
Janus Torp
  • Bayerisches Staatsorchester
  • Chor der Bayerischen Staatsoper

Besetzung für alle Termine

zur Stücknavigation

Medien

zur Stücknavigation

Mehr dazu

Ernst Kreneks komplett aus Zwölftonreihen bestehendes Bühnenwerk Karl V. hätte in Wien an der Staatsoper uraufgeführt werden sollen. Die politische Situation 1933 in Wien und der Umstand, dass Krenek wegen seiner Jazz-Oper Jonny spielt auf von den Nationalsozialisten verachtet wurde, verhinderten die Uraufführung – erst fünf Jahre später (der Komponisten war inzwischen in die USA emigriert) wurde Kreneks Werk in Prag aus der Taufe gehoben. Der historische Karl V. war der letzte Kaiser, der noch an die Idee eines christlichen Reichs, in dem die Sonne niemals unterginge, festhielt, obwohl dessen Zerfall aus verschiedenen Gründen nicht mehr abwendbar war. Für die zweite Inszenierung von Karl V. im Nationaltheater sucht Carlus Padrissa insbesondere nach politischen Machtsystemen, die brandaktuell sind, und analysiert damit präzise die Handlung im Bühnenwerk: Im Mittelpunkt des vom Komponisten selbst verfassten, gedanklich und sprachlich hochqualifizierten Libretto reflektiert Karl V. über sein Leben und legt unter dem Gemälde Das letzte Gericht von Tizian vor einem jungen Mönch die Beichte ab.

 

zur Stücknavigation

Biografien

Lita Cabellut, gebürtige Spanierin, wuchs als Straßenkind in Barcelona auf, bis sie im Alter von 12 Jahren adoptiert wurde. Bereits in ihrer Jugend lernte sie Künstler des Museo del Prado in Madrid kennen und entdeckte ihre Leidenschaft für Kunst. Als 17-Jährige veranstaltete sie ihre erste Ausstellung, zwei Jahre später zog sie in die Niederlande, um dort an der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam zu studieren. Ihr künstlerischer Stil zeichnet sich durch die Kombination von traditioneller Fresco-Technik und moderner Anwendung von Ölmalerei aus, gemalt auf großflächigen Segeltüchern. 2017 war sie für die Ausstattung von Rossinis Le Siège de Corinthe beim Rossini Opera Festival in Pesaro verantwortlich. In der Spielzeit 2018/19 zeichnet sie für Bühne, Kostüme und Video in Ernst Kreneks Oper Karl V verantwortlich. (Stand: 2018) 

zur Stücknavigation