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Bühnenwerk mit Musik in zwei Teilen (1938)

Komponist Ernst Krenek · Text vom Komponisten
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln | Neuproduktion

Münchner Opernfestspiele
Sonntag, 14. Juli 2019
18.00 Uhr
Nationaltheater

Einführung: 17.00 Uhr

Freier Verkauf · Saison-Abo 17/18

Preise K , € 132 / 115 / 95 / 74 / 52 / 30 / 14 / 10

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Premiere am 10. Februar 2019

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Termine & Karten

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Besetzung

Musikalische Leitung
Erik Nielsen
Inszenierung, Bühne
Carlus Padrissa - La Fura dels Baus
Bühne, Kostüme, Video
Lita Cabellut
Licht
Michael Bauer
Spezialeffekte
Thomas Bautenbacher
Regie Mitarbeit
Esteban Munoz
Chöre
Stellario Fagone
Dramaturgie
Benedikt Stampfli

Karl V.
Bo Skovhus
Juana, seine Mutter
Okka von der Damerau
Eleonore, seine Schwester
Gun-Brit Barkmin
Ferdinand, sein Bruder
Dean Power
Isabella, seine Gattin
Anne Schwanewilms
Juan de Regla, sein Beichtvater
Janus Torp
Francisco Borgia, Jesuit
Scott MacAllister
Pizarro
Kevin Conners
Franz I.
Wolfgang Ablinger-Sperrhacke
Frangipani
Kevin Conners
Luther
Michael Kraus
Ein Anhänger Luthers
Dean Power
Sultan Soliman
Peter Lobert
Sein Hofastrolog
Kevin Conners
Erster Geist / Erste Uhr
Mirjam Mesak
Zweiter Geist / Zweite Uhr
Anaïs Mejías
Dritter Geist / Dritte Uhr
Natalia Kutateladze
Vierter Geist / Vierte Uhr
Noa Beinart
Henri Mathys, Papst Clemens, Moritz von Sachsen, Alacron, Alba, Kardinal (Toneinspielung)
Mechthild Großmann
  • Bayerisches Staatsorchester
  • Chor der Bayerischen Staatsoper

Besetzung für alle Termine

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Medien

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Mehr dazu

Ernst Kreneks komplett aus Zwölftonreihen bestehendes Bühnenwerk Karl V. hätte in Wien an der Staatsoper uraufgeführt werden sollen. Die politische Situation 1933 in Wien und der Umstand, dass Krenek wegen seiner Jazz-Oper Jonny spielt auf von den Nationalsozialisten verachtet wurde, verhinderten die Uraufführung – erst fünf Jahre später (der Komponisten war inzwischen in die USA emigriert) wurde Kreneks Werk in Prag aus der Taufe gehoben. Der historische Karl V. war der letzte Kaiser, der noch an die Idee eines christlichen Reichs, in dem die Sonne niemals unterginge, festhielt, obwohl dessen Zerfall aus verschiedenen Gründen nicht mehr abwendbar war. Für die zweite Inszenierung von Karl V. im Nationaltheater sucht Carlus Padrissa insbesondere nach politischen Machtsystemen, die brandaktuell sind, und analysiert damit präzise die Handlung im Bühnenwerk: Im Mittelpunkt des vom Komponisten selbst verfassten, gedanklich und sprachlich hochqualifizierten Libretto reflektiert Karl V. über sein Leben und legt unter dem Gemälde Das letzte Gericht von Tizian vor einem jungen Mönch die Beichte ab.

 

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Biografien

Erik Nielsen studierte Harfe, Oboe und Dirigieren in New York und Philadelphia und war als Harfenist Teil der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker, bevor er an die Oper Frankfurt wechselte. Ab 2008 war er dort als Kapellmeister tätig, debütierte er an der Boston Lyric Opera und der Metropolitan Opera New York. 2015 wurde er Chefdirigent des Symphonieorchester Bilbao und in der Spielzeit 2016/17 Musikdirektor am Theater Basel. Gastengagements führten ihn u. a. an die Oper Rom, die Semperoper Dresden, die Deutsche Oper Berlin, das Opernhaus Zürich und die Ungarische Staatsoper. Neben seiner Operntätigkeit war er u. a. am Pult des Ensemble Modern, der Royal Nothern Sinfonia, dem Chicago Civic Orchestra und des Kölner Kammerorchesters zu erleben. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2018/19: Karl V. (Stand: 2018)

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