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KOMA/IL COMBATTIMENTO DI TANCREDI E CLORINDA

Komponist Georg Friedrich Haas / Claudio Monteverdi · Text von Händl Klaus („Schwetzinger Fassung“ 2015) | Neuproduktion

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Alle Besetzungen

Musikalische Leitung
Teodor Currentzis
Regie, Bühne, Kostüme, Licht
Romeo Castellucci
Dramaturgie
Piersandra Di Matteo, Laura Schmidt

Mit Sänger:innen der Bayerischen Staatsoper sowie Schauspieler:innen der Münchner Kammerspiele und des Münchner Volkstheaters

musicæterna

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„Koma“, Teil der „Schwetzinger Trilogie“, spielt in kompletter Dunkelheit. Gemeinsam tauchen Musiker:innen, Sänger:innnen und Publikum in eine Zwischenwelt ein. Ein Schattenreich zwischen Leben und Tod, aber auch eine Halbwelt menschlicher Beziehungen, unerfüllter Träume und ungelebter Sehnsüchte. Gespiegelt wird Haas‘ Komposition mit Claudio Monteverdis „Il combattimento di Tancredi e Clorinda“, einem berückenden Stück Musik über die Vergänglichkeit des Lebens und das Mysterium der Liebe.

Michaela liegt im Koma. An ihrem Bett ist ihre Familie – ihr Ehemann, ihre Tochter, ihre Schwester und deren Ehemann, mit dem Michaela eine Affäre hatte. Die Familie spricht mit Michaela und spielt ihr Szenen aus ihrem Leben vor, performt Familie vor ihren schlafenden Augen. Ob sie jemals wieder aufwachen wird, bleibt offen.

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Biografien

Romeo Castellucci studierte Bühnenbild und Malerei an der Universität der Schönen Künste in Bologna. 1981 gründete er das Theaterkollektiv Socìetas Raffaello Sanzio, dem er seither als künstlerischer Leiter vorsteht. Castelluccis Arbeiten sind geprägt von suggestiven Bild- und Klanginstallationen; sein Theater versteht sich als Verbindung aus Plastik, Musik und Licht mit Referenzen aus der Bildenden Kunst. Seine Stücke, die er als Autor, Regisseur, Lichtdesigner, Bühnen- und Kostümbildner gestaltet, werden regelmäßig von internationalen Theatern und Festivals eingeladen. Seit einigen Jahren inszeniert er auch Opern, u. a. in Bologna, Brüssel, Paris, Hamburg, Madrid und Salzburg. Zu seinen berühmtesten Arbeiten zählen: u. a. Orestea, Giulio Cesare, Inferno, Sul concetto di volto nel figlio di Duo, Orfeo ed Euridice, Le sacre du printemps und Neither sowie Salome. Außerdem ist er auch als Autor theatertheoretischer Schriften in Erscheinung getreten. An der Bayerischen Staatsoper inszenierte er 2017 Tannhäuser. (Stand 2021)

 

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