Infos

Oper in vier Bildern

Komponist Giacomo Puccini · Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach "Scène de la vie de bohème" von Henri Murger
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Montag, 25. Dezember 2017
18.00 Uhr – 20.40 Uhr
Nationaltheater

Dauer ca. 2 Stunden 40 Minuten · 1 Pause zwischen 1. + 2. Bild und 3.+ 4. Bild (ca. 19.05 - 19.40 Uhr)

Familienvorstellung: ab 10 Jahren · Kindereinführung: 17.15 Uhr

Freier Verkauf

Preise K, € 132 / 115 / 95 / 74 / 52 / 30 / 14 / 10

Karten

zur Stücknavigation

Termine & Karten

zur Stücknavigation

Besetzung

Musikalische Leitung
Alexander Soddy
Inszenierung
Otto Schenk
Bühne und Kostüme
Rudolf Heinrich
Chöre
Stellario Fagone

Mimì
Guanqun Yu
Musetta
Golda Schultz
Rodolfo
Bryan Hymel
Marcello
Levente Molnár
Schaunard
Andrea Borghini
Colline
Bálint Szabó
Parpignol
Long Long
Benoît
Christian Rieger
Alcindoro
Peter Lobert
Ein Zöllner
Oleg Davydov
Sergeant der Zollwache
Boris Prýgl
Kinderchor
Kinderchor der Bayerischen Staatsoper
  • Bayerisches Staatsorchester
  • Chor und Kinderchor der Bayerischen Staatsoper

Besetzung für alle Termine

zur Stücknavigation

Mediathek

zur Stücknavigation

Mehr dazu

Herz, Schmerz und Schmelz total: Vier arme Künstler-Freunde - die Liebe in der ärmlichen Mansarde - der mondäne Boulevard, auf dem das Leben tobt - doch Mimi wird sterben. Ihr Händchen: eiskalt! Die unglaublich opulente, ewig gültige Produktion von Otto Schenk fasziniert. Ganz Paris ist hier auf die Bühne gezaubert. Zum Weinen schön!

 

1. Akt
Der Dichter Rodolfo und der Maler Marcello sitzen am Weihnachtsabend frierend in ihrer kalten Mansarde, Kälte, Hunger und Geldnot sind bei ihnen heimisch. Um den Raum etwas zu erwärmen, verbrennt Rodolfo seine Manuskripte. Niedergeschlagen kehrt der Philosoph Colline von einem erfolglosen Gang zum Pfandhaus zurück. Der Musiker Schaunard, der letzte im Freundesquartett, hat mehr Erfolg gehabt. Er bringt Essen, Wein und etwas Geld. Die zunächst gedrückte Stimmung wandelt sich in Ausgelassenheit.Diese jedoch wird durch das Auftreten des Hauswirtes Benoit unterbrochen, der die rückständige Miete fordert. Die Freunde setzen ihm Wein vor, so daß der Alte betrunken die Miete vergißt und seine Liebesabenteuer zum Besten gibt. Daraufhin werfen ihn die vier mit gespielter moralischer Entrüstung hinaus. Nun wollen die Freunde im Café "Momus" weiterfeiern. Nur Rodolfo bleibt zurück, um einen Artikel zu beenden. Da erscheint Mimi, die Flurnachbarin, und bittet, ihre Kerze wieder anzünden zu dürfen, die der Wind ausgelöscht habe. Als Mimi wieder gehen möchte, verliert sie ihren Wohnungsschlüssel. Rodolfo, der sich in sie verliebt, findet den Schlüssel, verschweigt es aber Mimi. Sie erzählen einander ihre Lebensgeschichte und gestehen einander ihre Liebe.

2. Akt
Im Quartier Latin, vor dem Café "Momus", herrscht buntes Treiben. Musetta, die frühere Geliebte Marcellos, erscheint mit einem neuen vornehmen Kavalier namens Alcindoro. Als Musetta und Marcello einander wieder erblicken, erwacht ihre Liebe von neuem. Unter dem Vorwand, auf der Stelle ein Paar neue Schuhe zu benötigen, schüttelt Musetta ihren Begleiter ab. Die aufziehende Wache verursacht ein großes Gedränge. Die Freunde benützen die Gelegenheit, um mit den Mädchen zu verschwinden. Dem zurückkehrenden Alcindoro bleibt nichts anderes übrig, als die Zeche zu bezahlen.

3. Akt
An einem kalten Wintermorgen kommt Mimi zum Wirtshaus an der Stadtgrenze von Paris, um Marcello zu sprechen, der dort malt. Starker Husten quält sie. Sie bittet Marcello, ihr zu helfen, denn Rodolfo habe sie aus Eifersucht verlassen. Rodolfo aber erzählt seinem Freund den wahren Grund seines Verhaltens. Er hat Mimi verlassen, weil er weiß, daß sie unheilbar krank ist, und er sie infolge seiner Armut nicht genügend pflegen kann. Mimi, die das Gespräch belauscht hat, tritt aus ihrem Versteck hervor. Sie weiß jetzt, daß sie sterben muß und nimmt wehmütig Abschied von Rodolfo. Marcello streitet sich inzwischen eifersüchtig mit Musetta, die ihm schließlich davonläuft.

4. Akt
In der Dachkammer sind Rodolfo und Marcello wieder beisammen. Sie versuchen zu arbeiten und bemühen sich dabei, voreinander ihre Sehnsucht nach Mimi und Musetta zu verbergen. Schaunard und Colline servieren eine karge Mahlzeit, bei der die vier trotz allem bald ausgelassen und fröhlich werden. Da erscheint Musetta mit der todkranken Mimi. Alle Bemühungen um ihre Rettung sind vergeblich. Während Rodolfo in Erwartung des angekündigten Arztes neue Hoffnung schöpft, bemerken die Freunde, daß Mimi bereits entschlafen ist. Als Rodolfo dessen gewahr wird, wirft er sich verzweifelt über die tote Geliebte.

© Bayerische Staatsoper

Premiere von Giacomo Puccinis "La bohème" am 14. Juni 1969 im Nationaltheater

zur Stücknavigation

Biografien

Alexander Soddy absolvierte in seiner Heimatstadt Oxford eine Ausbildung als Chorsänger, studierte an der Royal Academy of Music Dirigieren und Gesang sowie in Cambridge Musikwissenschaft und Analyse. Der 1982 geborene Brite wurde 2004 als Korrepetitor und Dirigent an das National Opera Studio London engagiert. 2005 folgte ein Engagement als Korrepetitor und erster musikalischer Assistent von Simone Young an die Hamburgische Staatsoper. Soddy dirigierte hier mehrere Produktionen des Opernstudios bevor er schließlich 2008/9 mit Die Zauberflöte am Pult der Staatsoper debütierte. Es folgten Dirigate von L'elisir d'amore, Hänsel und Gretel und Barbiere di Siviglia. Mit Beginn der Spielzeit 2010/11 ist er in Hamburg als Kapellmeister engagiert. Der Klavierschüler von Michael Dussek hat auch als Pianist zahlreiche Konzerte im Vereinigten Königreich und in Europa gegeben und trat in Liederabenden mit Sängern wie Michael Schade auf. Debüt an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Die Zauberflöte.

zur Stücknavigation

Shop

zur Stücknavigation