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Opera buffa in zwei Akten

Komponist Gioachino Rossini · Jacopo Ferretti
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Freitag, 16. März 2018
19.00 Uhr – 22.10 Uhr
Nationaltheater

Dauer ca. 3 Stunden 10 Minuten · 1 Pause zwischen 1. Akt und 2. Akt (ca. 20.45 - 21.15 Uhr)

Freier Verkauf · Serie 24

Preise I, € 100 / 88 / 73 / 56 / 40 / 25 / 12 / 9

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Besetzung

Musikalische Leitung
Francesco Angelico
Inszenierung
Jean-Pierre Ponnelle
Bühne und Kostüme
Jean-Pierre Ponnelle
Chor
Stellario Fagone

Don Ramiro
René Barbera
Dandini
Sean Michael Plumb
Don Magnifico
Paolo Bordogna
Clorinda
Elsa Benoit
Tisbe
Rachael Wilson
Angelina (Cenerentola)
Isabel Leonard
Alidoro
Kyle Ketelsen
Orchester
Bayerisches Staatsorchester
Chor
Chor der Bayerischen Staatsoper
  • Bayerisches Staatsorchester
  • Chor der Bayerischen Staatsoper

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Die Geschichte vom Aschenputtel. Ihren bösen Schwestern, ihrem vertrottelten Vater und ihrer ewigen Sehnsucht nach Glück. Zunächst Verwicklungen und Koloraturen ohne Ende. Doch dann: Der Traumprinz kommt! Die legendäre, vor Witz sprühende Produktion von Jean-Pierre Ponnelle ist heute ein Stück Operngeschichte. Ein Vermächtnis.

 

I. Akt

Im Palast von Don Magnifico

Introduktion "No, no, no. no: non v’è": Der Baron Don Magnifico lebt mit seinen Töchtern Clorinda und Tisbe und mit seiner Stieftochter Angelina, dem Aschenputtel, zusammen. Der Stiefvater hat sie um ihr gesamtes Vermögen gebracht, und sie wird im Haus wie eine Dienstmagd gehalten.

Alidoro, Erzieher und Vertrauter des Fürsten Don Ramiro, ist für seinen Schützling auf der Suche nach einer passenden, ebenbürtigen Braut. Als Bettler verkleidet, endeckt er, wie großherzig Aschenputtel und wie herzlos die beiden Schwestern sind. Einige Edelleute überbringen die Nachricht, daß der Fürst sich mit Heiratsgedanken trägt und alle jungen Damen des Landes auf sein Schloß einlädt.

Rezitativ und Kavatine "Miei rampolli feminini": Groß ist die Aufregung der beiden Schwestern über die Einladung aufs Schloß. Auch ihr Vater, Don Magnifico, ist hingerissen von der Aussicht, einen heimlichen Traum erfüllt zu sehen und eine seiner Töchter dem Fürsten zu vermählen.

Szene und Duett "Un soave non so che …": Don Ramiro, als Diener verkleidet, verliebt sich in Aschenputtel.

Chor und Kavatine "Come un'ape ne' giorni d’aprile": Der Diener Dandini, als Fürst verkleidet, erscheint in Begleitung von Edelleuten und macht, von Don Ramiro beobachtet, den Töchtern des Barons den Hof.

Rezitativ und Quintett "Signor, una parola": Aschenputtel bittet Don Magnifico, ihr zu erlauben, zu dem Fest des Fürsten zu gehen, was er ablehnt. Alidoro gegenüber, der alle drei Töchter kennenlernen möchte, behauptet Don Magnifico, daß Aschenputtel nur eine niedrige Dienstmagd und seine dritte Tochter verstorben sei.

Rezitativ und Arie "Vasto teatro è il mondo": Alidoro tröstet Aschenputtel und verspricht ihr, sie auf das Fest zu begleiten.

Im Palast des Fürsten Don Ramiro

Rezitativ "Ma bravo! Ma bravo!": Dandini, noch immer als Fürst verkleidet, ernennt Don Magnifico zum Hauptmundschenk.

Chor und Arie "Intendente, reggitor": Don Magnifico übt sein neues Amt aus.

Duett und Finale "Zitto, zitto, piano, piano": Dandini unterrichtet Ramiro über die Albernheit der beiden Schwestern. Unerwartet erscheint Aschenputtel, festlich gekleidet. Alle sind betroffen, wie ähnlich die schöne Unbekannte Aschenputtel sieht. Bankett.

II. Akt

Im Palast des Fürsten Don Ramiro

Rezitativ und Arie "Sia qualunque delle figlie": Don Magnifico und seine beiden Töchter unterhalten sich über ihre Aussichten: sie sind fest überzeugt, das Spiel zu gewinnen.

Rezitativ und Arie "Si, ritrovarla io giuro": Aschenputtel übergibt Don Ramiro ein Armband, und bevor sie verschwindet, sagt sie ihm, er solle sich auf die Suche nach ihr begeben. Ein anderes Armband, das sie stets trägt, wird ihm ermöglichen, sie zu erkennen.

Rezitativ und Duett "Un segreto d'importanza": Don Magnifico versucht, Dandini zu bewegen, ihm mitzuteilen, ob er Clorinda oder Tisbe wählt. Dandini hingegen enthüllt ihm, wer er in Wirklichkeit ist.

Im Palast von Don Magnifico

Lied "Una volta c'era un re": Aschenputtel hat ihren gewohnten Platz wieder eingenommen.

Rezitativ und Gewitter: Don Magnifico und seine beiden Töchter kehren voll Zorn und Wut zurück.

Rezitativ und Sextett "Siete voi": Don Ramiro, nunmehr in seine fürstlichen Kleider gehüllt und von Dandini begleitet, erkennt das Armband an Aschenputtels Hand. Er begehrt sie zur Frau. Don Magnifico und seine beiden Töchter sind außer sich vor Wut.

Chor, Szene und Rondo finale "Nacqui all’affanno, al pianto": Die Hofleute huldigen Aschenputtel als Fürstin. Clorinda und Tisbe flehen sie um Verzeihung an, die ihnen großzügig gewährt wird. Mit allgemeiner Rührung endet das Stück.


© Bayerische Staatsoper

Premiere von "La Cenerentola" am 20. Dezember 1980 im Nationaltheater

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Biografien

Francesco Angelico stammt aus Sizilien. Nachdem er 2001 sein Studium im Fach Violoncello am Konservatorium in Modena absolviert hatte, begann er 2003 ein Dirigierstudium bei Giorgio Bernasconi an der Musikhochschule Lugano, das er 2006 abschloss. Er ist Preisträger des Malko Wettbewerbs und des Deutschen Dirigentenpreises. Er arbeitet regelmäßig mit renommierten Orchestern wie dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Gewandhausorchester Leipzig und dem National Symphony Orchestra Taiwan zusammen. Von 2013 bis 2017 war er Chefdirigent des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck und seit 2015 auch des Tiroler Landestheaters. Seit der Spielzeit 2017/18 ist er Generalmusikdirektor des Hessischen Staatstheaters Kassel. (Stand: 2017)

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