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Komponist Gioachino Rossini · Augustin Eugène Scribe und Charles-Gaspard Delestre-Poirson
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Sonntag, 12. April 2015
19.00 Uhr – 21.45 Uhr
Nationaltheater

Dauer ca. 2 Stunden 45 Minuten · 1 Pause zwischen 1. Akt und 2. Akt (ca. 20.10 - 20.40 Uhr)

Familienvorstellung: ab 8 Jahren · Kindereinführung: 18.15 Uhr · Junges Publikum

Premiere am 12. April 2015

Diese Vorstellung wird im Rahmen von Staatsoper.TV live im Internet übertragen.

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Besetzung

Musikalische Leitung
Asher Fisch
Inszenierung
David Bösch
Bühne
Patrick Bannwart
Kostüme
Falko Herold
Licht
Michael Bauer
Dramaturgie
Rainer Karlitschek
Chor
Stellario Fagone

Adina
Ailyn Pérez
Nemorino
Matthew Polenzani
Belcore
Mario Cassi
Dulcamara
Ambrogio Maestri
Giannetta
Evgeniya Sotnikova
  • Bayerisches Staatsorchester

Opernstudio der Bayerischen Staatsoper
Extrachor der Bayerischen Staatsoper

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Medien

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Mehr dazu

Der junge Ory ist ein Spieler, der kein Risiko scheut - schon gar nicht in der Liebe. Ziel seiner Verführungskünste ist diesmal die unnahbare Adèle. Diese hat geschworen, ein enthaltsames Leben zu führen, und will von Liebe nichts wissen. Mit allen Mitteln versucht Ory, sie für sich zu gewinnen, und tatsächlich kann sie seinen verlockenden Werbungen nicht lange widerstehen. 

Adèle und mit ihr alle anderen Figuren der Oper entdecken die Lust am Verführen und Verführt-Werden. Orys Maxime, das Leben in vollen Zügen zu genießen, kollidiert frontal mit den gesellschaftlich sanktionierten Moralvorstellungen zu Liebe und Treue, doch Gioacchino Rossini bezieht in Le Comte Ory eine klare Position: Seine letzte Komödie ist ein lustvoll-anarchischer Aufruf zu Sex, Drugs and Rock 'n' Roll.

 

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Ory eilt der Ruf eines gefährlichen Verführers voraus, weshalb er, um die unnahbare Adèle für sich zu gewinnen, seine wahre Identität verschleiern muss. Sein Erscheinen als vermeintlicher Heilsbringer löst allgemeine Begeisterung aus, die Tristesse des Alltags weicht der Hoffnung auf ein besseres Leben, verspricht der verkleidete Ory doch die Erfüllung aller noch so geheimen Wünsche und Sehnsüchte. Der Gouverneur fahndet nach dem wahren Ory, um ihn zur Raison zu bringen. 

Der junge Isolier gibt vor, ihm bei der Suche zu helfen, verfolgt jedoch in Wahrheit andere Ziele: Er ist selbst in Adèle verliebt und versucht seinerseits, ihr näherzukommen. Adèle bedrückt seit einiger Zeit ein rätselhaftes Leiden, dessen Ursache Ory in ihrem Enthaltsamkeitsschwur sieht. Sie lässt sich überzeugen, dass sie sich der Liebe hingeben müsse, um ihr Lebensglück wiederzufinden. Der Gouverneur macht Orys Verführungsabsichten im letzten Moment einen Strich durch die Rechnung, indem er ihn öffentlich enttarnt. Ory beschließt jedoch, es ein weiteres Mal bei Adèle zu versuchen.

Adèle und ihre Freundinnen haben nur noch ein Gesprächsthema: Ory. Als Frauen verkleidet bitten dieser und seine Freunde um Obdach für die Nacht, das ihnen von Adèle auch gewährt wird. Der maskierte Ory nähert sich Adèle und taxiert seine Chancen bei ihr. Unterdessen erobern die Freunde, angeführt von Raimbaud, den Weinkeller. Isolier warnt Adèle vor Ory und verspricht, sie vor ihm zu beschützen. Bei der anschließenden Begegnung der drei kommt es zu einer Ménage-à-trois, bei der zunehmend undurchsichtiger wird, wer in diesem Spiel des Verführens und Verführtwerdens eigentlich die Fäden in der Hand hält. Kurz vor der drohenden Entdeckung gelingt es Ory zu fliehen. Adèle freut sich bereits auf seine Wiederkehr.

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Biografien

Asher Fisch, geboren in Jerusalem, begann seine Karriere als Assistent von Daniel Barenboim. Anschließend wurde er musikalischer Leiter an der Wiener Volksoper und an der New Israeli Opera in Tel Aviv. Von 2007 bis 2014 war er Principal Guest Conductor an der Seattle Opera, seit 2014 hat er die musikalische Leitung des West Australian Symphony Orchestra inne. Gastverträge führten ihn u. a. an die Opernhäuser von New York, London, Mailand, Neapel, Turin, Berlin, Dresden, Hamburg, Paris, Chicago und Los Angeles. Neben seinen Opernengagements trat er mit Orchestern wie dem New York Philharmonic, der Staatskapelle Dresden, dem Gewandhausorchester Leipzig und den Berliner sowie den Münchner Philharmonikern auf. (Stand: 2018)

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Blog

Das Opernstudio in MAX JOSEPH

Die diesjährige Premiere des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper steht kurz bevor! Dieses Jahr werden die jungen Sänger aus aller Welt Gioachino Rossinis komische Oper „Le Comte Ory“ zeigen. Für die aktuelle Ausgabe von MAX JOSEPH hat der Fotograf Hendrik Schneider die Gruppe in Szene gesetzt – verkleidet, getarnt und auf Ziegelsteine gestellt. Wir konnten vorab einen Blick auf die Fotosession werfen. mehr lesen

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