Infos

Komponist Gioachino Rossini · Augustin Eugène Scribe und Charles-Gaspard Delestre-Poirson
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Sonntag, 12. April 2015
19.00 Uhr
Cuvilliés-Theater

1 Pause zwischen 1. Akt und 2. Akt (ca. 20.10 - 20.40 Uhr)

Preise CE, € 44 /- /- /- /-

Karten kaufen

Premiere am 12. April 2015

Download Besetzungszettel (PDF) zur Stücknavigation

Besetzung

Musikalische Leitung
Oksana Lyniv
Inszenierung
Marcus H. Rosenmüller
Bühne
Doerthe Komnick
Kostüme
Sophia Dreyer
Licht
Michael Bauer
Produktionsdramaturgie
Daniel Menne
Chor
Sören Eckhoff

La Comtesse
Elsa Benoit
Dame Ragonde
Rachael Wilson
Le Comte Ory
Matthew Grills
Raimbaud
John Carpenter
Le Gouverneur
Leonard Bernad
Isolier
Marzia Marzo
Alice
Maria Pitsch
Coryphée I
Andreas Smettan
Coryphée 2
Evgenij Kachurovsky
Chor
Extrachor der Bayerischen Staatsoper
  • Bayerisches Staatsorchester

Opernstudio der Bayerischen Staatsoper
Extrachor der Bayerischen Staatsoper

zur Stücknavigation

Mediathek

zur Stücknavigation

Mehr dazu

Der junge Ory ist ein Spieler, der kein Risiko scheut - schon gar nicht in der Liebe. Ziel seiner Verführungskünste ist diesmal die unnahbare Adèle. Diese hat geschworen, ein enthaltsames Leben zu führen, und will von Liebe nichts wissen. Mit allen Mitteln versucht Ory, sie für sich zu gewinnen, und tatsächlich kann sie seinen verlockenden Werbungen nicht lange widerstehen. 

Adèle und mit ihr alle anderen Figuren der Oper entdecken die Lust am Verführen und Verführt-Werden. Orys Maxime, das Leben in vollen Zügen zu genießen, kollidiert frontal mit den gesellschaftlich sanktionierten Moralvorstellungen zu Liebe und Treue, doch Gioacchino Rossini bezieht in Le Comte Ory eine klare Position: Seine letzte Komödie ist ein lustvoll-anarchischer Aufruf zu Sex, Drugs and Rock 'n' Roll.

 

mehr lesen

Ory eilt der Ruf eines gefährlichen Verführers voraus, weshalb er, um die unnahbare Adèle für sich zu gewinnen, seine wahre Identität verschleiern muss. Sein Erscheinen als vermeintlicher Heilsbringer löst allgemeine Begeisterung aus, die Tristesse des Alltags weicht der Hoffnung auf ein besseres Leben, verspricht der verkleidete Ory doch die Erfüllung aller noch so geheimen Wünsche und Sehnsüchte. Der Gouverneur fahndet nach dem wahren Ory, um ihn zur Raison zu bringen. 

Der junge Isolier gibt vor, ihm bei der Suche zu helfen, verfolgt jedoch in Wahrheit andere Ziele: Er ist selbst in Adèle verliebt und versucht seinerseits, ihr näherzukommen. Adèle bedrückt seit einiger Zeit ein rätselhaftes Leiden, dessen Ursache Ory in ihrem Enthaltsamkeitsschwur sieht. Sie lässt sich überzeugen, dass sie sich der Liebe hingeben müsse, um ihr Lebensglück wiederzufinden. Der Gouverneur macht Orys Verführungsabsichten im letzten Moment einen Strich durch die Rechnung, indem er ihn öffentlich enttarnt. Ory beschließt jedoch, es ein weiteres Mal bei Adèle zu versuchen.

Adèle und ihre Freundinnen haben nur noch ein Gesprächsthema: Ory. Als Frauen verkleidet bitten dieser und seine Freunde um Obdach für die Nacht, das ihnen von Adèle auch gewährt wird. Der maskierte Ory nähert sich Adèle und taxiert seine Chancen bei ihr. Unterdessen erobern die Freunde, angeführt von Raimbaud, den Weinkeller. Isolier warnt Adèle vor Ory und verspricht, sie vor ihm zu beschützen. Bei der anschließenden Begegnung der drei kommt es zu einer Ménage-à-trois, bei der zunehmend undurchsichtiger wird, wer in diesem Spiel des Verführens und Verführtwerdens eigentlich die Fäden in der Hand hält. Kurz vor der drohenden Entdeckung gelingt es Ory zu fliehen. Adèle freut sich bereits auf seine Wiederkehr.

mehr lesen

zur Stücknavigation

Biografien

Oksana Lyniv, geboren in Brody/Ukraine, studierte Dirigieren u. a. an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. Von 2008 bis 2013 war sie stellvertretende Chefdirigentin am Odessa National Academic Opera and Ballet Theater. Als Dirigentin leitete sie u. a. Opernaufführungen an der Estnischen Nationaloper, der Oper Bonn und der Königlichen Oper in Stockholm. In den Spielzeiten 2013/14-2016/17 war sie an der Bayerischen Staatsoper als Assistentin des Generalmusikdirektors Kirill Petrenko engagiert. Hier dirigierte sie u. a. La clemenza di Tito, La traviata und Le Comte Ory. 2015 debütierte sie an der Kungliga Operan in Stockholm mit Der Nussknacker, es folgten weitere Debüts u. a. am Gran Teatre del Liceu in Barcelona (Der fliegende Holländer). Seit der Spielzeit 2017/18 ist sie Chefdirigentin der Oper Graz. (Stand: 2017)

zur Stücknavigation

Blog

Das Opernstudio in MAX JOSEPH

Die diesjährige Premiere des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper steht kurz bevor! Dieses Jahr werden die jungen Sänger aus aller Welt Gioachino Rossinis komische Oper „Le Comte Ory“ zeigen. Für die aktuelle Ausgabe von MAX JOSEPH hat der Fotograf Hendrik Schneider die Gruppe in Szene gesetzt – verkleidet, getarnt und auf Ziegelsteine gestellt. Wir konnten vorab einen Blick auf die Fotosession werfen. mehr lesen

zur Stücknavigation