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Japanische Tragödie in drei Akten

Komponist Giacomo Puccini · Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Dienstag, 29. April 2003
19.30 Uhr – 22.25 Uhr
Nationaltheater

Dauer ca. 2 Stunden 55 Minuten · 1 Pause zwischen 1. Teil und 2. Teil (ca. 20.30 - 21.00 Uhr)

Freier Verkauf

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Besetzung

Musikalische Leitung
Jun Märkl
Inszenierung
Wolf Busse
Bühne
Otto Stich
Kostüme
Silvia Strahammer
Chor
Stellario Fagone

Cio-Cio-San
Sylvie Valayre
Suzuki
Mihoko Fujimura
B. F. Pinkerton
Eduardo Villa
Kate Pinkerton
Aga Mikolaj
Sharpless
Paolo Gavanelli
Goro Nakodo
Ulrich Reß
Der Fürst Yamadori
Jan Zinkler
Onkel Bonzo
Karl Helm
Yakusidé
Rüdiger Trebes
Der Kaiserliche Kommissär
Taras Konoshchenko
Der Standesbeamte
Gerhard Auer
Die Mutter der Cio-Cio-San
Chorsolo
Die Base
Chorsolo
Die Tante
Chorsolo
  • Bayerisches Staatsorchester
  • Chor der Bayerischen Staatsoper

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Mehr dazu

Die US-Streitkräfte zeigten immer weltweit Präsenz: Der amerikanische Leutnant Pinkerton hat in Nagasaki mit Cio-Cio-San, "Butterfly", ein Verhältnis. Sie bekommt ein Kind von ihm. Er reist ab. Nach drei Jahren kehrt er - begleitet von seiner amerikanischen Gattin - nach Japan zurück und will das Kind holen. Butterfly begeht Selbstmord.

 

1. Akt

Der amerikanische Marineoffizier Pinkerton besichtigt mit dem Heiratsvermittler Goro ein Landhaus in der Nähe Nagasakis, das er gekauft hat, um dort mit der Geisha Butterfly zu wohnen, die er nach japanischem Recht heiraten will. Dieses Recht besagt aber, daß er zu jeder Zeit und ohne weiteres seine Frau verlassen kann. Leichtfertig geht er über die Warnung des amerikanischen Konsuls Sharpless hinweg, der ihm sagt, Butterfly meine es ernst mit ihrer Liebe und Ehe. Er trinkt, bevor Butterfly erscheint, auf den »künftigen Ehebund mit einer echten Amerikanerin«. Mit ihren Freundinnen erscheint Butterfly, gefolgt von den Verwandten. Die Ehezeremonie ist gerade beendet, als wütend der Onkel Butterflys naht, der sie verflucht, weil sie vom Glauben der Väter abgefallen sei. Von allen gemieden und ausgestoßen hat Butterfly nur noch ihre Liebe.


2. Akt

Drei Jahre sind vergangen. Nach kurzem Glück hat Pinkerton Butterfly verlassen. Sie lebt mit ihrer Dienerin Suzuki und wartet voller Zuversicht noch immer auf die Rückkehr ihres Mannes, obwohl sie kein Lebenszeichen von ihm erhielt. Der Konsul besucht Butterfly. Er erklärt ihr, Pinkerton käme nie mehr zu ihr zurück. Daß Pinkerton inzwischen eine Amerikanerin zur Frau nahm, vermag er Butterfly nicht mehr zu sagen, als sie triumphierend Pinkertons Kind herbeiholt. Sharpless verläßt das Haus, nachdem er ihr geraten hat, den reichen Yamadori zu heiraten, der um sie geworben hatte. Sie aber fühlt sich an Pinkerton gebunden und lehnt ab. Da ertönt die Kanone im Hafen. Butterfly erkennt das Schiff Pinkertons. Voller Hoffnung und Freude schmückt sie die Zimmer und erwartet im Brautkleid den Geliebten.


3. Akt

Der Morgen bricht an. Vergebens hat Butterfly die ganze Nacht gewartet. Schließlich geht sie mit dem Kind im Arm ins Nebengemach, um etwas zu ruhen. Pinkerton und Sharpless treten ein. Suzuki erfährt alles. Jammernd verspricht sie, Butterfly vorzubereiten. Voller Reue flieht Pinkerton. Butterfly, von Stimmen aufgeweckt, erscheint; voll Hoffnung sucht sie Pinkerton. Plötzlich erscheint eine fremde Dame. Durch Sharpless erfährt Butterfly die Wahrheit. Aber damit nicht genug - man fordert auch noch das Kind. Für Butterfly bleibt nur der Tod.

© Bayerische Staatsoper

Premiere von Giacomo Puccinis "Madama Butterfly" am 5. Juni 1973 im Nationaltheater München

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Biografien

geboren in München, unterrichteten ihn seine Eltern schon im Alter von vier Jahren Geige und Klavier. Nach Diplomen in Klavier und Dirigieren an der Musikhochschule  Hannover  setzte er seine Studien bei Sergiu Celibidache in München und Gustav Meier an der University of Michigan, Ann Arbor fort. 1986 gewann er den Dirigentenwettbewerb des Deutschen Musikrates. Im folgenden Jahr erhielt er ein Stipendium des  Boston Symphony Orchestras, um bei Leonard Bernstein und Seiji Ozawa zu studieren.Ab September 2005 wird Jun Märkl als Directeur Musical das Orchestre National de Lyon leiten. Von  1991-94 war er Generalmusikdirektor am Staatstheater Saarbrücken, zwischen 1994 und 2000  Operndirektor und Generalmusikdirektor am Nationaltheater Mannheim. Jun Märkl ist häufiger Gastdirigent an vielen bekannten Opernhäusern der Welt wie der  Wiener Staatsoper, der Semperoper Dresden, der Deutschen Oper Berlin, des London Royal Opera House Covent Garden, der New York Metropolitan Opera, der San Francisco Opera und des New National Theatre Tokyo, wo er im April 2004 eine vierjährige Zusammenarbeit mit dem Regisseur Keith Warner für eine Neuproduktion von Wagners Ring des Nibelungen beendete. Ein Vertrag als ständiger Gastdirigent verbindet ihn mit der Bayerischen Staatsoper München.Gleichermaßen pflegt Jun Märkl eine intensive Karriere als Konzertdirigent. Seit 1997 gastiert er regelmässig bei dem NHK Symphony Orchestra Tokyo. In den letzten Jahren arbeitete er unter anderem mit dem Orchestre de Paris und dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Chicago, Boston,Saint Louis und Dallas Symphony Orchestra, den Sinfonieorchestern von Montreal, Melbourne, Hamburg NDR, Stockholm, den Münchner Philharmonikern und dem Copenhagen Radio Sinfonieorchester. Neben einem breiten Opern- und Konzertrepertoire hat  Jun Märkl eine Vielzahl von Werken zeitgenössischer Komponisten auf- oder uraufgeführt.Dirigate an der Bayerischen Staatsoper: La traviata, Aida, Madama Butterfly, Peter Grimes, Die verkaufte Braut, Die Walküre, Tannhäuser, Salome, Der Rosenkavalier, Tosca, Lohengrin, Le nozze di Figaro, Pique Dame, Das schlaue Füchslein.

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