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Japanische Tragödie in drei Akten - 1904

Komponist Giacomo Puccini · Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Montag, 08. März 2004
19.30 Uhr – 22.25 Uhr
Nationaltheater

Dauer ca. 2 Stunden 55 Minuten · 1. Teil (ca. 19.30 - 20.30 Uhr) · Pause (ca. 20.30 - 21.00 Uhr) · 2. Teil (ca. 21.00 - 22.25 Uhr)

Preise H

Premiere am 5. Juni 1973 | #BSObutterfly

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Besetzung

Musikalische Leitung
Myron Romanul
Inszenierung
Wolf Busse
Bühne
Otto Stich
Kostüme
Silvia Strahammer

Cio-Cio-San
Tatjana Zaharchuk
Suzuki
Mihaela Ungureanu
B. F. Pinkerton
Mario Malagnini
Kate Pinkerton
Elena Belakova
Sharpless
Paolo Gavanelli
Goro Nakodo
Ulrich Reß
Der Fürst Yamadori
Christian Rieger
Onkel Bonzo
Steven Humes
Yakusidé
Rüdiger Trebes
Der Kaiserliche Kommissär
Nikolay Borchev
Der Standesbeamte
Gerhard Auer
Die Mutter der Cio-Cio-San
Chorsolo
Die Base
Chorsolo
Die Tante
Chorsolo
  • Bayerisches Staatsorchester
  • Chor der Bayerischen Staatsoper
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Medien

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Mehr dazu

Die US-Streitkräfte zeigten immer weltweit Präsenz: Der amerikanische Leutnant Pinkerton hat in Nagasaki mit Cio-Cio-San, "Butterfly", ein Verhältnis. Sie bekommt ein Kind von ihm. Er reist ab. Nach drei Jahren kehrt er - begleitet von seiner amerikanischen Gattin - nach Japan zurück und will das Kind holen. Butterfly begeht Selbstmord.

 

1. Akt

Der amerikanische Marineoffizier Pinkerton besichtigt mit dem Heiratsvermittler Goro ein Landhaus in der Nähe Nagasakis, das er gekauft hat, um dort mit der Geisha Butterfly zu wohnen, die er nach japanischem Recht heiraten will. Dieses Recht besagt aber, daß er zu jeder Zeit und ohne weiteres seine Frau verlassen kann. Leichtfertig geht er über die Warnung des amerikanischen Konsuls Sharpless hinweg, der ihm sagt, Butterfly meine es ernst mit ihrer Liebe und Ehe. Er trinkt, bevor Butterfly erscheint, auf den »künftigen Ehebund mit einer echten Amerikanerin«. Mit ihren Freundinnen erscheint Butterfly, gefolgt von den Verwandten. Die Ehezeremonie ist gerade beendet, als wütend der Onkel Butterflys naht, der sie verflucht, weil sie vom Glauben der Väter abgefallen sei. Von allen gemieden und ausgestoßen hat Butterfly nur noch ihre Liebe.


2. Akt

Drei Jahre sind vergangen. Nach kurzem Glück hat Pinkerton Butterfly verlassen. Sie lebt mit ihrer Dienerin Suzuki und wartet voller Zuversicht noch immer auf die Rückkehr ihres Mannes, obwohl sie kein Lebenszeichen von ihm erhielt. Der Konsul besucht Butterfly. Er erklärt ihr, Pinkerton käme nie mehr zu ihr zurück. Daß Pinkerton inzwischen eine Amerikanerin zur Frau nahm, vermag er Butterfly nicht mehr zu sagen, als sie triumphierend Pinkertons Kind herbeiholt. Sharpless verläßt das Haus, nachdem er ihr geraten hat, den reichen Yamadori zu heiraten, der um sie geworben hatte. Sie aber fühlt sich an Pinkerton gebunden und lehnt ab. Da ertönt die Kanone im Hafen. Butterfly erkennt das Schiff Pinkertons. Voller Hoffnung und Freude schmückt sie die Zimmer und erwartet im Brautkleid den Geliebten.


3. Akt

Der Morgen bricht an. Vergebens hat Butterfly die ganze Nacht gewartet. Schließlich geht sie mit dem Kind im Arm ins Nebengemach, um etwas zu ruhen. Pinkerton und Sharpless treten ein. Suzuki erfährt alles. Jammernd verspricht sie, Butterfly vorzubereiten. Voller Reue flieht Pinkerton. Butterfly, von Stimmen aufgeweckt, erscheint; voll Hoffnung sucht sie Pinkerton. Plötzlich erscheint eine fremde Dame. Durch Sharpless erfährt Butterfly die Wahrheit. Aber damit nicht genug - man fordert auch noch das Kind. Für Butterfly bleibt nur der Tod.

© Bayerische Staatsoper

Premiere von Giacomo Puccinis "Madama Butterfly" am 5. Juni 1973 im Nationaltheater München

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Biografien

In Baltimore geboren, gab Myron Romanul bereits im Alter von elf Jahren sein Debüt als Solopianist mit dem Boston Symphony Orchestra. Er studierte in Boston, wo er als Solist sowie als Mitglied des Boston Symphony Orchestra und des Boston Pops Orchestra mit Seiji Ozawa, Kurt Mazur, Arthur Fiedler, John Williams und anderen arbeitete. Im Jahr 1973 wurde Romanul mit dem New England Conservatory Ragtime Ensemble mit dem Grammy Award für "Best Classical Chamber Music" ausgezeichnet. Außerdem spielt er das Cymbalom.

Nach Aufgaben als Assistant Music Director an der Boston Lyric Opera sowie als Erster Dirigent des Boston Ballet war er von 1985 bis 1990 Dirigent und Solopianist des Stuttgart Balletts. Danach arbeitete er als 2. Kapellmeister und Assistenz-Generalmusikdirektor am Badischen Staatstheater Karlsruhe (1990 – 1994), als 1. Kapellmeister und Stellvertretender Generalmusikdirektor am Stadttheater Mainz (1994 – 1997) sowie als 1. Kapellmeister am Aalto Theater Essen. Zwischen 1985 und 2000 war er der musikalische Direktor des Fairbanks Summer Festival. Hinzu kamen Gastdirigate innerhalb Deutschlands und in anderen Ländern, wie z.B. an der Oper Leipzig (2005 – 2009), der Oper Halle (2007 – 2011), am Ankara State Theater und an der Opéra national du Rhin. Seit 2005 ist Myron Romanul Principal Conductor des Central Massachusetts Symphony Orchestra und seit 2008 am His Majesty's Theater in Perth, Australien.

Seit 1987 leitet Myron Romanul Aufführungen der Bayerischen Staatsoper und des Balletts. Zusammen mit dem Bayerischen Staatsorchester gewann er 1987 den „Stern der Woche“ der Abendzeitung für seine Interpretation von Tschaikowskys Dornröschen. Er dirigierte das Bayerische Staatsorchester unter anderem bei Madama Butterfly, Ceneretola und den Ballettproduktionen Le Corsaire, Paquita, Helden, Gelbe Klang, Le sacre du printemps, Der Widerspenstigen Zähmung, Onegin, Raymonda, Romeo und Julia, Alice im Wunderland, Portrait Wayne McGregor und La Fille mal gardée.

Mehr über Myron Romanul lesen Sie hier
(Stand: Januar 2020)

 

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