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Japanische Tragödie in drei Akten - 1904

Komponist Giacomo Puccini · Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Samstag, 12. Januar 2008
19.00 Uhr – 21.55 Uhr
Nationaltheater

Dauer ca. 2 Stunden 55 Minuten · 1. Teil (ca. 19.00 - 20.00 Uhr) · Pause (ca. 20.00 - 20.30 Uhr) · 2. Teil (ca. 20.30 - 21.55 Uhr)

Freier Verkauf

Premiere am 5. Juni 1973 | #BSObutterfly

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Besetzung

Musikalische Leitung
Vjekoslav Šutej
Inszenierung
Wolf Busse
Bühne
Otto Stich
Kostüme
Silvia Strahammer

Cio-Cio-San
Liping Zhang
Suzuki
Claudia Mahnke
B. F. Pinkerton
Andrew Richards
Kate Pinkerton
Anaïk Morel
Sharpless
Anthony Michaels-Moore
Goro Nakodo
Ulrich Reß
Der Fürst Yamadori
Christian Rieger
Onkel Bonzo
Christoph Stephinger
Yakusidé
Rüdiger Trebes
Der Kaiserliche Kommissär
Adrian Sâmpetrean
Der Standesbeamte
Chorsolo
Die Mutter der Cio-Cio-San
Chorsolo
Die Base
Chorsolo
Die Tante
Chorsolo
  • Bayerisches Staatsorchester
  • Chor der Bayerischen Staatsoper

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Die US-Streitkräfte zeigten immer weltweit Präsenz: Der amerikanische Leutnant Pinkerton hat in Nagasaki mit Cio-Cio-San, "Butterfly", ein Verhältnis. Sie bekommt ein Kind von ihm. Er reist ab. Nach drei Jahren kehrt er - begleitet von seiner amerikanischen Gattin - nach Japan zurück und will das Kind holen. Butterfly begeht Selbstmord.

 

1. Akt

Der amerikanische Marineoffizier Pinkerton besichtigt mit dem Heiratsvermittler Goro ein Landhaus in der Nähe Nagasakis, das er gekauft hat, um dort mit der Geisha Butterfly zu wohnen, die er nach japanischem Recht heiraten will. Dieses Recht besagt aber, daß er zu jeder Zeit und ohne weiteres seine Frau verlassen kann. Leichtfertig geht er über die Warnung des amerikanischen Konsuls Sharpless hinweg, der ihm sagt, Butterfly meine es ernst mit ihrer Liebe und Ehe. Er trinkt, bevor Butterfly erscheint, auf den »künftigen Ehebund mit einer echten Amerikanerin«. Mit ihren Freundinnen erscheint Butterfly, gefolgt von den Verwandten. Die Ehezeremonie ist gerade beendet, als wütend der Onkel Butterflys naht, der sie verflucht, weil sie vom Glauben der Väter abgefallen sei. Von allen gemieden und ausgestoßen hat Butterfly nur noch ihre Liebe.


2. Akt

Drei Jahre sind vergangen. Nach kurzem Glück hat Pinkerton Butterfly verlassen. Sie lebt mit ihrer Dienerin Suzuki und wartet voller Zuversicht noch immer auf die Rückkehr ihres Mannes, obwohl sie kein Lebenszeichen von ihm erhielt. Der Konsul besucht Butterfly. Er erklärt ihr, Pinkerton käme nie mehr zu ihr zurück. Daß Pinkerton inzwischen eine Amerikanerin zur Frau nahm, vermag er Butterfly nicht mehr zu sagen, als sie triumphierend Pinkertons Kind herbeiholt. Sharpless verläßt das Haus, nachdem er ihr geraten hat, den reichen Yamadori zu heiraten, der um sie geworben hatte. Sie aber fühlt sich an Pinkerton gebunden und lehnt ab. Da ertönt die Kanone im Hafen. Butterfly erkennt das Schiff Pinkertons. Voller Hoffnung und Freude schmückt sie die Zimmer und erwartet im Brautkleid den Geliebten.


3. Akt

Der Morgen bricht an. Vergebens hat Butterfly die ganze Nacht gewartet. Schließlich geht sie mit dem Kind im Arm ins Nebengemach, um etwas zu ruhen. Pinkerton und Sharpless treten ein. Suzuki erfährt alles. Jammernd verspricht sie, Butterfly vorzubereiten. Voller Reue flieht Pinkerton. Butterfly, von Stimmen aufgeweckt, erscheint; voll Hoffnung sucht sie Pinkerton. Plötzlich erscheint eine fremde Dame. Durch Sharpless erfährt Butterfly die Wahrheit. Aber damit nicht genug - man fordert auch noch das Kind. Für Butterfly bleibt nur der Tod.

© Bayerische Staatsoper

Premiere von Giacomo Puccinis "Madama Butterfly" am 5. Juni 1973 im Nationaltheater München

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Biografien

Claudia Mahnke studierte an der Hochschule für Musik in Dresden. Von 1996 bis 2006 war sie Ensemblemitglied der Staatsoper Stuttgart, wo sie 2006 zur Kammersängerin ernannt wurde. In Stuttgart wie auch bei den Münchner Opernfestspielen war sie in der Titelpartie in Karl Amadeus Hartmanns Simplicius Simplicissimus zu erleben. Seit 2006 ist sie Ensemblemitglied der Oper Frankfurt, wo sie u. a. als Cherubino (Le nozze di Figaro), Charlotte (Werther), Marie (Wozzeck), Kundry (Parsifal), Mrs Meg Page (Falstaff) und Judith (Herzog Blaubarts Burg) zu hören war. Gastengagements führten sie u. a. an die Opernhäuser von Berlin, Hamburg, München, San Francisco, Lyon, Madrid und Köln sowie zur Ruhrtriennale und zu den Bayreuther Festspielen. (Stand: 2018)

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