Infos

Oper in drei Akten (1866)

Komponist Ambroise Thomas · Libretto von Jules Barbier und Michel Carré nach Johann Wolfgang von Goethes Roman „Wilhelm Meisters Lehrjahre“
In französischer Sprache mit deutschen und englischen Untertiteln | Neuproduktion

Mittwoch, 01. April 2020
19.00 Uhr
Cuvilliés-Theater

U30 ·

Freier Verkauf

Preise CEE , € 55 / 50 / 38 / 24 / 14 / 7

Karten anfragen

Premiere am 01. April 2020

zur Stücknavigation

Termine & Karten

zur Stücknavigation

Besetzung

Musikalische Leitung
Pierre Dumoussaud
Inszenierung
Christiane Lutz
Bühne
Christian Andre Tabakoff
Kostüme
Natascha Maraval
Licht
Benedikt Zehm
Dramaturgie
Lukas Leipfinger

Mignon
Mirjam Mesak
Wilhelm Meister
Caspar Singh
Philine
Juliana Zara
Lothario
Oğulcan Yilmaz
Frédéric
Daria Proszek
Jarno
Christian Valle
Laërte
George Vîrban

Münchner Kammerorchester

Extra-Chor der Bayerischen Staatsoper

Besetzung für alle Termine

zur Stücknavigation

Mehr dazu

Während Giacomo Meyerbeer und Charles Gounod beide das Angebot einer Vertonung des Librettos von Mignon ablehnten, wagte sich schließlich Thomas an die Adaption von Johann Wolfgang von Goethes Roman Wilhelm Meisters Lehrjahre. Die Titelheldin wurde als Kind entführt und als junge Frau von Wilhelm aus ihrer Gefangenschaft freigekauft. Sie verliebt sich in ihren Retter, der seine eigene Liebe zu Mignon allerdings erst erkennt, als es um Leben und Tod geht.

Mirjam Mesak teilt sich die Titelpartie mit dem Opernstudio-Neuzugang Sarah Gilford. Außerdem singen Caspar Singh, Oğulcan Yılmaz und Natalia Kutateladze. Auch die Neuzugänge Juliana Zara (Sopran) und Christian Valle (Bassbariton) sind in der Neuproduktion zu hören. Die neuen Mitglieder wurden aus über 850 Bewerbungen ausgewählt.

Seit zwölf Jahren fördert die Bayerische Staatsoper mit dem Opernstudio hochtalentierte junge Sängerinnen und Sänger und bereitet sie praxisbezogen auf eine Karriere als Opernsänger vor. Jede Saison erarbeitet das Studio eine eigene Opernproduktion. In den vergangenen Spielzeiten waren dies unter anderem Benjamin Brittens Albert Herring (2016), Gian Carlo Menottis The Consul (2017), Ernst Kreneks Der Diktator und Viktor Ullmanns Der zerbrochene Krug (2018) sowie in diesem Jahr die beiden Einakter Mavra von Igor Strawinsky und Iolanta von Peter I. Tschaikowsky.

 

zur Stücknavigation

Biografien

Christiane Lutz, geboren in Wiesbaden, studierte in Wien Musiktheaterregie sowie Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft und BWL. Nach Festengagements in Lübeck und Graz koordinierte sie von 2012 bis 2014 das Kinderopernzelt der Wiener Staatsoper. Sie war Stipendiatin der Bayreuther und der Salzburger Festspiele und Finalistin des Ring Awards 2014. Zu ihren bisherigen Inszenierungen gehören Alcina an der Oper Graz, Ulisse bei den Wiesbadener Bachwochen, Rinaldo und Hänsel und Gretel am Theater an der Wien/Kammeroper und Der Kaiser von Atlantis an der Semperoper Dresden. Derzeit ist sie Dozentin für Szenisches Gestalten an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. (Stand: 2016)
 

zur Stücknavigation