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Komponist Bohuslav Martinů · Libretto vom Komponisten nach Carlo Goldoni

Freitag, 09. Mai 2014
19.00 Uhr – 21.25 Uhr
Cuvilliés-Theater

Dauer ca. 2 Stunden 25 Minuten · 1. + 2. Akt (ca. 19.00 - 20.20 Uhr) · Pause (ca. 20.20 - 20.40 Uhr) · 3. Akt (ca. 20.40 - 21.25 Uhr)

Preise CE

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Besetzung

Musikalische Leitung
Alexander Prior
Inszenierung
Christian Stückl
Ausstattung
Stefan Hageneier
Licht
Thomas Wendt
Produktionsdramaturgie
Benedikt Stampfli

Mirandolina
Elsa Benoit
Cavaliere
Andrea Borghini
Ortensia
Yulia Sokolik
Deianira
Rachael Wilson
Conte
Joshua Stewart
Fabrizio
Matthew Grills
Marchese
Leonard Bernad
Servitore
Petr Nekoranec

Opernstudio der Bayerischen Staatsoper

Bayerisches Staatsorchester

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Medien

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Mehr dazu

Noch bevor Mirandolina die Bühne betritt, gibt es einen Streit zwischen dem Marchese und dem Conte: Beide sind in die attraktive Wirtin verliebt. Mirandolina lässt aber sowohl die Protektion des Marchese als auch das Geld des Conte kühl. Sie fühlt sich vielmehr hingezogen zu einem Frauenhasser, dem Cavaliere. Seine abweisende Haltung gegenüber allen Frauen fasziniert sie - am Ende kommt aber dennoch alles anders.

In der Mitte des 20. Jahrhunderts komponierte Bohuslav Martinů seine einzige Oper in italienischer Sprache nach einer Komödie von Carlo Goldoni, die ziemlich genau 200 Jahre davor ihre Uraufführung erlebte. Mit Hilfe von raffinierten Effekten und einer genau kalkulierten Orchestrierung zeichnet Martinů hier seinen unverkennbaren, eigenen Stil.

 

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1. Akt

Der Marchese und der Conte wohnen in Mirandolinas Hotel. Sie streiten ständig, welcher von beiden mehr Geld besitzt. Dahinter steckt, dass beide in die äußerst attraktive Wirtin verliebt sind. Der Cavaliere, der sich auch im Hotel aufhält, will schlichten. Als Frauenhasser findet er es völlig lächerlich, sich wegen einer Frau zu streiten. Als Mirandolina putzend in der Eingangshalle umherschweift, verschlägt es angesichts ihrer Schönheit allen Dreien die Sprache. Der treue Kellner Fabrizio verrichtet schon seit Jahren zuverlässig seine Arbeit und ist stets eifersüchtig, wie seine Chefin die männlichen Gäste bezirzt. Trotzdem erledigt er ehrlich seine Aufgaben.

2. Akt

Zwei vornehme Damen, Ortensia und Deianira, wollen bei Fabrizio ein Zimmer buchen. Doch die schlaue Mirandolina demaskiert die beiden Damen – als Flittchen. Der Marchese versucht anhand eines gefälschten Seidentuchs die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Mirandolina lässt es sich nicht nehmen, den Cavaliere persönlich zu bedienen und verführt ihn dabei. Der ruppige Cavaliere lässt sich um den Finger wickeln. Nach dem Essen singen die beiden ein heiteres Trinklied und es wird immer intimer... Mirandolina greift zu ihrer letzten Waffe: einer fiktiven Ohnmacht. Die übrigen Hotelgäste eilen herbei und lachen den Cavaliere als unglaubwürdig aus.

3. Akt

Mirandolina ist mit der Wäsche beschäftigt. Fabrizio bringt ihr das Bügeleisen. Als der Cavaliere sich erkundigen will, ob sich die Wirtin erholt hat, entdeckt er, wie Mirandolina sich allmählich mehr für den Diener Fabrizio interessiert und wird daher wütend. Er will handgreiflich werden, doch Fabrizio schützt heldenhaft seine Chefin. Als die stets schaulustigen Gäste die Szene beobachten wollen, verkündet Mirandolina ihre Heirat mit Fabrizio. Der Cavaliere stürzt rasend hinaus.

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Biografien

Christian Stückl, geboren in Oberammergau, begann seine Laufbahn 1981 mit dem Aufbau einer eigenen Theatergruppe in seiner Heimatstadt.

1987 wurde er Spielleiter der Passionsspiele in Oberammergau, die er 2010 bereits zum dritten Mal leitete. Er inszenierte u.a. an den Münchner Kammerspielen, in Hannover, Frankfurt, Wien und Bonn. Seit 2002 ist er Intendant des Münchner Volkstheaters. 2009 inszenierte er Palestrina an der Bayerischen Staatsoper, in der Spielzeit 2011/12 Ariadne auf Naxos an der Hamburgischen Staatsoper, 2012 zum elften Mal Jedermann bei den Salzburger Festspielen. Die Bayerische Staatsoper zeigt in der Spielzeit 2014/15 seine Opernstudioproduktion Mirandolina.

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