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Montag, 07. Dezember 2020
20.15 Uhr – 21.35 Uhr
Nationaltheater

Dauer ca. 1 Stunden 20 Minuten

U30

Dieser Stream ist kostenlos verfügbar.

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Diese Vorstellung wird im Rahmen von Staatsoper.TV live im Internet übertragen.

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Besetzung

Musikalische Leitung
Krzysztof Urbański

Solist
Thomas Hampson
  • Bayerisches Staatsorchester

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PROGRAMM

Ludwig van Beethoven
Ouvertüre zum Trauerspiel Coriolan op. 62

Gustav Mahler
Kindertotenlieder
     „Nun will die Sonn’ so hell aufgehn!“
     „Nun seh’ ich wohl, warum so dunkle Flammen“
     „Wenn dein Mütterlein“
     „Oft denk’ ich, sie sind nur ausgegangen!“
     „In diesem Wetter!“

Antonín Dvořák
Symphonie Nr. 7 d-Moll op. 70
     Allegro maestoso
     Poco adagio
     Scherzo. Vivace – Poco meno mosso – Vivace
     Finale. Allegro

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„Die Welt bewegen“: Das wollte Antonín Dvořák mit seiner siebten Symphonie. Er hat sie für die Philharmonic Society in London komponiert, als ersten großen internationalen Auftrag. Das Werk wurde zu seinem Durchbruch und ein markantes Zeichen dafür, dass er mehr war als nur ein böhmischer Musikant, der slawische Tänze komponiert – sondern ein bedeutender Symphoniker von europäischem Format, der aus seiner ganz persönlichen Perspektive über das Menschsein schreibt: eine fürwahr bewegende, hinreißende Musik.

Auch Gustav Mahler hat innere Widersprüche und Brüche seiner Epoche in Töne gesetzt, mit den Kindertotenliedern nach Gedichten von Friedrich Rückert sogar den wohl schlimmsten Verlust thematisiert, der Eltern zustoßen kann. Und Beethoven rüttelt auf, wie nur Beethoven aufrütteln kann; Hochspannung herrscht vom ersten Takt seiner Coriolan-Ouvertüre an. Im gleichnamigen Schauspiel heißt es im ersten Auftritt: „Wir rufen laut um Hilfe! / Denn großes Unglück droht dem Haus.“ Nimmt die Rettung im Drama auch einen zwiespältigen Verlauf, gibt es bei Beethoven keinen Zweifel: Eine Lösung kann es nur geben in einer im Detail streitbaren, doch in den Grundsätzen einigen Gemeinschaft.

 

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Biografien

Krzysztof Urbański studierte Dirigieren bei Antoni Wit an der Fryderyk-Chopin-Universität für Musik in Warschau. Seine Karriere begann 2007 mit dem 1. Preis beim Dirigierwettbewerb des Prager Frühlings. Seit 2011 ist er musikalischer Leiter des Indianapolis Symphony Orchestra, 2015 übernahm er zudem das Amt als Erster Gastdirigent des NDR Elbphilharmonie Orchesters. Dem Trondheim Symfoniorkester stand er von 2010 bis 2017 als Künstlerischer Leiter und Chefdirigent vor und ist ihm weiterhin als Ehrengastdirigent verbunden. Außerdem gastierte er bei Orchestern wie den Münchner Philharmonikern, den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem London Symphony Orchestra, dem Orchestre de Paris, dem Chicago Symphony Orchestra und dem New York Philharmonic. (Stand: 2020)

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