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Komponist Ermanno Wolf-Ferrari

Montag, 26. April 2021
20.15 Uhr – 21.05 Uhr
Nationaltheater

Dauer ca. 0 Stunden 50 Minuten

kostenfrei

Premiere am 26. April 2021

Diese Vorstellung wird im Rahmen von Staatsoper.TV live im Internet übertragen.

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Besetzung

Musikalische Leitung
Yoel Gamzou
Regie
Axel Ranisch
Ausstattung
Katarina Ravlic, Christian Blank

Graf Gil
Michael Nagy
Gräfin Susanne, seine Frau
Selene Zanetti
Sante, der Diener
Heiko Pinkowski
  • Bayerisches Staatsorchester
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„Intermezzo in einem Bild“ nannte Ermanno Wolf-Ferrari seinen Einakter Il segreto di Susanna (Susannens Geheimnis), in dem sich leichtfüßig ein großes Eifersuchtsdrama zwischen dem Conte Gil und seiner Gattin Susanna anbahnt. Der Gatte hat nämlich ganz richtig erkannt: Seine Frau scheint etwas vor ihm zu verbergen. Sofort vermutet er einen Nebenbuhler und Ehebruch. Doch die Geheimniskrämerei löst sich schnell auf: Susanna wollte lediglich ihre Nikotinsucht vor dem Gatten verbergen, denn am beginnenden 20. Jahrhundert galt es für Frauen noch als unschicklich zu rauchen.

1909 wurde der Einakter im Münchner Hof- und Nationaltheater uraufgeführt, damals noch in deutscher Übersetzung. Denn obwohl Wolf-Ferrari zu diesem Zeitpunkt Direktor des Liceo Musicale in seiner Geburtsstadt Venedig war und er erst später fest in München lebte, wurden die drei größten Erfolge des Joseph Rheinberger-Schülers hier uraufgeführt: Le donne curiose (1903), I quattro rusteghi (1906) und eben Il segreto di Susanna.

 

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Biografien

Yoel Gamzou wuchs in New York, London und Tel Aviv auf. Seit der Spielzeit 2017/18 ist er Generalmusikdirektor am Theater Bremen, wo er u. a. Lady Macbeth von Mzensk, Die Fledermaus, Fidelio, Carmen und Der Rosenkavalier dirigierte. Zuvor war er als Erster Kapellmeister und Stellvertretender Generalmusikdirektor beim Staatsorchester Kassel tätig. Er ist künstlerischer Leiter und Chefdirigent des International Mahler Orchestra (IMO). Gastengagements führten ihn zu Orchestern wie den Bamberger Symphonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken, den Symphonikern Hamburg, dem Mozarteumorchester Salzburg, dem Sinfonieorchester St. Gallen und dem Israel Philharmonic Orchestra. Er ist Preisträger des ECHO Klassik Award 2017 in der Kategorie Nachwuchskünstler des Jahres „Dirigent“ sowie des „EFC Princess Margriet Award for Culture“ der European Cultural Foundation. Mit dem Dirigat der Neuproduktion 7 Deaths of Maria Callas gab er in der Spielzeit 2020/21 sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper.  (Stand: 2021)

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