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Musiktheater-Projekt mit jungen Geflüchteten und Münchnern mit und ohne Migrationshintergrund


geeignet ab 16 Jahren | Neuproduktion

Münchner Opernfestspiele
Montag, 30. Juli 2018
19.00 Uhr – 20.30 Uhr
Rennert-Saal

Dauer ca. 1 Stunden 30 Minuten

Junges Publikum

Preise PG20

Premiere am 14. Dezember 2017

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Besetzung

Konzeption und Inszenierung
Jessica Glause
Komposition, Arrangements und Musikalische Leitung
Benedikt Brachtel
Kostüme
Lena Winkler-Hermaden
Licht
Thomas Wendt
Bühne
Valerie Dziki
Chorleitung
Amelie Erhard
Theaterpädagogik
Ursula Gessat, Nikola Ziegler
Dramaturgie
Daniel Menne

Musik

Violine I Anton Roters
Violine II Clemens Huber
Viola Georg Roters 
Violoncello Zoé Karlikow 
Kontrabass Anselm Legl
Oboe Anni Oser
Trompete Franz Tradler 
Tuba Thomas Pfaffinger
Schlagzeug Thomas Würfflein 
Klavier Mayuko Obuchi 


Mitwirkende

Adnan Jafar, Adnan Jafar, Alexandra Baumer, Ali Madad Qorbani, Alicia Brandtner, Anna Zahlten, Cangin Memkelo, Jawad Hossani, Julia Hochholzer,  Lena Kühn, Lena Ruffer, Lukas Baumer, Maja Strobelt, Maria Steinhilber, Marsha Santoso, Martin Lucke, Michael Gutdeutsch, Mila Stephan, Mohamed Diallo, Noé Lausch, Priska Kraft, Rostam Sherzad, Sahra Al-Yassin, Simon Riegel, Unity Okoji, Zahra Akhlaqi, Zekeria Majidy

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Medien

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Mehr dazu

„Auch wir mussten fliehen. Auch wir brachen auf ins Ungewisse, auch wir zogen durchs Meer, auch wir gingen durch die Wüste, auch wir ersehnten das Land, in dem Milch und Honig fließen.“ Noch heute erleben Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen müssen, Ähnliches wie Moses vor dreitausend Jahren. Bereits in der Spielzeit 2015/16 haben junge Geflüchtete und Münchner Jugendliche ausgehend von einem aus Bibel, Thora und Koran bekannten Stoff in dem Musiktheaterstück NOAH ihre Erfahrungen mit Flucht und Migration thematisiert. Im Nachfolgestück MOSES, das im Dezember 2017 an der Bayerischen Staatsoper zur Uraufführung kommt, erzählen Teilnehmer von NOAH und weitere Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrung anhand der Moses-Geschichte von ihrer Situation heute. Was beschäftigt Jugendliche, die aus Afghanistan, Syrien, Guinea, Nigeria und anderen Ländern geflohen sind und nun schon mehrere Jahre in München leben? Welche Rolle spielt das Thema Flucht für junge Münchner? Und wie können Menschen mit sehr unterschiedlichen Biographien gemeinsam ein Theaterstück erarbeiten? Unter der Leitung der Regisseurin Jessica Glause und des Musikers Benedikt Brachtel entsteht mit MOSES ein Stück, in dem die Mitwirkenden als DarstellerInnen, SängerInnen und MusikerInnen auf der Bühne stehen.

 

 

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Biografien

Jessica Glause studierte Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim sowie Theater und Darstellende Kunst an der Universität der Provence Aix-Marseille. Seit 2010 arbeitet sie als freiberufliche Regisseurin. Mit Inszenierungen zeitgenössischer Dramatik und eigenen Stückentwicklungen widmet sie sich aktuellen gesellschaftlichen Themen. Inszenierungen entstanden u. a. am Deutschen Theater Berlin, am Theater Freiburg, am Staatsschauspiel Dresden, am Volkstheater München, an den Münchner Kammerspielen, am Volkstheater Wien und in der freien Szene. Sie ist Förderpreisträgerin der Stadt München 2018. An der Bayerischen Staatsoper inszenierte sie bereits die Produktionen NOAH und MOSES und arbeitete dabei mit Jugendlichen mit und ohne Fluchterfahrung. (Stand: 2019)

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