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Ballett in zwei Akten nach einem Libretto von Paul Foucher und Joseph Mazilier (1846)

Choreographie Alexei Ratmansky, Marius Petipa · Komponist Edouard-Marie-Ernest Deldevez, Ludwig Minkus, u.a.

Sonntag, 24. Januar 2016
19.30 Uhr – 21.45 Uhr
Nationaltheater

Dauer ca. 2 Stunden 15 Minuten · 1. Akt (ca. 19.30 - 20.20 Uhr) · Pause (ca. 20.20 - 20.50 Uhr) · 2. Akt (ca. 20.50 - 21.40 Uhr)

Preise G , € - /63 /53 /40 /29 /17 /10 /7

Premiere am 13. Dezember 2014

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Besetzung

unter Einbeziehung der choreographischen Überlieferung von
Marius Petipa
Inszenierung und ergänzende Choreographie
Alexei Ratmansky
Erschließung der historischen Tanznotationen
Alexei Ratmansky, Doug Fullington
Musik
Edouard-Marie-Ernest Deldevez, Ludwig Minkus
Musikalische Einrichtung
Maria Babanina
Revision der Orchestrierung und Neuinstrumentierungen
Myron Romanul
Bühne und Kostüme
Jérôme Kaplan
Licht
Vincent Millet
Wissenschaftliche Beratung
Marian Smith
Musikalische Leitung
Myron Romanul

Paquita
Ekaterina Petina
Lucien d'Hervilly
Matej Urban
Inigo
Cyril Pierre
Graf von Hervilly
Peter Jolesch
Die Gräfin
Elaine Underwood
Don Lopez de Mendoza
Ilya Shcherbakov
Donna Serafina
Giorgia Sacher
Pas de trois - Solistin 1
Mai Kono
Pas de trois - Solistin 2
Katherina Markowskaja
Pas de trois - Solist
Adam Zvonař
Grand Pas Variation
Sophia Carolina Fernandes, Marta Navarrete Villalba, Nicha Rodboon, Alisa Scetinina
  • Solisten und Ensemble des Bayerischen Staatsballetts
  • Bayerisches Staatsorchester
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Medien

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Mehr dazu

Es ist eine Geschichte, wie sie das Ballett des 19. Jahrhunderts liebt. In der von französischen Armeen besetzten spanischen Provinz Saragossa verliebt sich ein junger Adliger, Lucien d'Hervilly, in die schöne Zigeunerin Paquita. Dabei ist er aus politischem Kalkül bereits der Tochter des spanischen Gouverneurs Don Lopez de Mendoza versprochen.

Der von nationalem Hass getriebene Don Lopez schmiedet mit Paquitas eifersüchtigem Beschützer, dem Zigeuner Inigo, einen Plan zur Ermordung Luciens, den Paquita belauscht und vereitelt. Im Moment der höchsten Verzweiflung des jungen Paares, das wegen des Standesunterschieds nicht heiraten zu können glaubt, stellt sich Paquita plötzlich als in der Kindheit von Banditen entführte Cousine Luciens heraus und die allgemeine Freude endet in einer prunkvollen Hochzeit.

Das Libretto ist von sorgloser Unwahrscheinlichkeit: Vertauschte Weinbecher, ein im richtigen Moment an der richtigen Stelle hängendes Porträt, ein seit Kindeszeiten von Paquita aufbewahrtes Medaillon bestimmen die Wendungen der Geschichte. Wie in manchen der großen Opern von Verdi, in denen sich hinter den scheinbaren Unwahrscheinlichkeiten der Handlung schicksalhafte Wahrheiten verbergen, so entfaltet sich die künstlerische Wahrheit des Balletts Paquita in der überwältigenden Kraft seiner choreographischen und formalen Größe. Wieder einmal hat Marius Petipa, das größte Genie des Balletts im 19. Jahrhundert, ein Werk der französischen Ballettromantik in ein Hauptwerk der russischen Ballettklassik transformiert.

 

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Erster Akt
Das Tal der Stiere in der Nähe von Saragossa in Spanien 1813, das Land ist besetzt von französischen Truppe

Ein Steinmetz legt letzte Hand an die Inschrift auf einem Denkmal, das an den Mord erinnern soll, den Banditen vor fünfzehn Jahren an dem französischen Grafen d’Hervilly, seiner Frau und deren Tochter begangen haben. Auftraggeber dieses Denkmals ist der Bruder des Ermordeten, der französische General d’Hervilly. Er kommt zur Enthüllung des Denkmals in Begleitung seiner Mutter und seines Sohnes Lucien. Zur geplanten Feier erscheinen auch der spanische Provinzgouverneur Don Lopez de Mendoza und seine Tochter Doña Serafina. Doña Serafina und Lucien sollen heiraten – aus politischem Kalkül, wie es die Zeit verlangt.

Zur Feier der Denkmalsenthüllung hat man eine Zigeunertruppe engagiert, die für tänzerische Unterhaltung sorgen soll. Inigo ist ihr Anführer, Paquita die erste Tänzerin.

Die Zigeuner erfreuen zunächst mit einem Pas de trois, dann mit einem großen Ensembletanz, dem Pas des manteaux, bei dem die Hälfte der Zigeunerinnen als Männer verkleidet ist. Den Höhepunkt bildet der Pas de sept bohémiens, in dem Paquita, begleitet von sechs weiteren Tänzerinnen, ihre Kunst zeigen kann. Lucien fällt das junge Zigeunermädchen sofort ins Auge, das so sehr aus der Gruppe der Zigeuner herausstrahlt. Mit seinem Interesse an Paquita kommt er Inigo in die Quere, der Paquita leidenschaftlich liebt. Sie erwidert die Neigung nicht, während ihr der junge französische Offizier nicht entgangen ist, der so wagemutig bereit ist, sie gegen die Übergriffe des wutschäumenden Inigo zu verteidigen. Voller Vertrauen wendet sie sich an Lucien, um ihm ein Medaillon zu zeigen, das sie, sorgfältig versteckt, seit ihrer Kindheit aufbewahrt hat. Das Portrait darauf, so glaubt sie, müsste doch einen Hinweis auf ihre Eltern geben. Und gerade jetzt, an diesem Ort, scheint sie alles an den lange zurückliegenden Moment in ihrer Kindheit zu erinnern, an dem sie Zeugin eines Gemetzels werden musste und knapp dem Tode entrissen wurde. Aber im Streit mit Inigo verliert sie das Medaillon, das dieser heimlich an sich nimmt. Paquita ist verzweifelt über den Verlust.

Inzwischen spinnt der Gouverneur Don Lopez seine eigene Intrige. Er denkt nicht im Ernst an die versöhnende Hochzeit zwischen Lucien und Serafina, sondern möchte den Tod Luciens. Inigos Eifersucht kommt ihm zupass. Gemeinsam planen sie die Ermordung des jungen Franzosen.

Paquita und Lucien treffen noch einmal aufeinander. Lucien erklärt ihr seine Liebe. Sie weist ihn auf die Unmöglichkeit ihrer Situation hin, auf seine Verlobung, auf seine hohe gesellschaftliche Stellung und ist nicht einmal bereit, ihm ein kleines Blumenbukett als Zeichen ihrer Zuneigung abzutreten. Er aber lässt sich nicht abweisen. Erst Inigo trennt die beiden. Das Fest geht zu Ende. Inigo startet den ersten Teil seiner Mordintrige: Ein von ihm gedungenes Zigeunermädchen überreicht Lucien einige Blumen mit dem Hinweis, sie kämen von Paquita. Für Lucien ist dies ein Zeichen der Bereitschaft Paquitas, sich mit ihm an intimem Orte zu treffen. Nur Inigo weiß, was ihn dort in Wahrheit erwartet…

Zweiter Akt
Verlassene unterirdische Taverne, von Zigeunern bewohnt

Paquita denkt an den schmucken Offizier, den sie vielleicht nie mehr wieder sehen wird. Sie versteckt sich, als sie das Nahen von Inigo mit dem Gouverneur Don Lopez bemerkt, der mit Inigo die Einzelheiten des Mordes an Lucien bespricht. Vier Zigeuner sind in den Plan mit einbezogen. Inigo will Lucien mit einem dem Wein beigemischten Schlafmittel ohnmächtig machen und dann erstechen lassen. Mit im Spiel ist die trickreich drehbare Kaminwand.

Paquita verrät sich durch ein lautes Geräusch und braucht alle Überredungskunst, um Inigo davon zu überzeugen, dass sie nichts gehört und nichts gesehen hat. Inzwischen trifft Lucien ein, von einem Gewittersturm durchnässt und im guten Glauben, von Paquita zu dem Treffen eingeladen zu sein. Paquita versucht ihm die Gefahr, in der er schwebt, begreiflich zu machen. Die Mahlzeit beginnt, in deren Verlauf Inigo den vergifteten Wein unterzuschieben plant. Doch Paquita gelingt es in einem tollkühnen Manöver, die Gläser von Inigo und Lucien zu vertauschen, Inigo trinkt den für Lucien bestimmten Trunk und schläft ein. Paquita findet zu ihrer Freude noch das verloren geglaubte Medaillon, das Inigo im Trubel aus der Tasche gefallen war. Lucien und Paquita werfen Luciens Mantel über Inigo und fliehen. Die zum Mord bestellten Zigeuner kommen, ihren Auftrag zu erfüllen und stechen auf die verhüllte Gestalt am Tisch ein, die sie für Lucien halten. Mit Entsetzen müssen sie erkennen, dass sie Inigo getötet haben.

Dritter Akt
Ein großer Ballsaal im Hause des französischen Kommandanten in Saragossa

Im Hause des französischen Kommandanten ist der Ball in vollem Gange: Französische Damen in prächtigen Kleidern begleiten die beeindruckenden Vertreter der Napoleonischen Armee. Auch spanischer Adel in nationaler Tracht ist anwesend. Während die Ballgäste sich zu Contredanse und Gavotte finden, bemerkt Luciens Großmutter besorgt das Fehlen des jungen Offiziers.

Da teilt sich die Menge in höchstem Erstaunen: Lucien und Paquita erscheinen Hand in Hand und erzählen von ihrem überstandenen Abenteuer. Für Lucien ist klar: Er möchte seine Retterin heiraten! Doch nach wie vor weist sie sein Heiratsangebot zurück. Als sie den Provinzgouverneur Don Lopez unter den Ballgästen entdeckt, entlarvt sie ihn als Hauptintriganten des vereitelten Komplotts. Er wird abgeführt. Nun fällt Paquitas Blick auf ein Gemälde, das das Portrait eines französischen Offiziers zeigt. Kein Zweifel, die abgebildete Person ist dieselbe wie auf ihrem Medaillon – und Paquita damit die tot geglaubte Tochter des ermordeten Grafen d‘Hervilly! Freudig willigt der General nun in die Heirat der wiedergefundenen Nichte mit seinem Sohn ein und die Feierlichkeiten können fortgesetzt werden.

Nunmehr als französische Dame von Adel gekleidet, kehrt Paquita zurück und tanzt mit den Ballgästen den Grand Pas, eine großartige festliche Folge von Entrée, Adagio, Solo-Variationen, die in Soli von Lucien und Paquita gipfeln, und einer virtuosen Coda.

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Alexei Ratmansky steht an der Spitze eines Teams von Künstlern und Wissenschaftlern, die für das Bayerische Staatsballett Marius Petipas abendfüllende Paquita herausbringen. Das Staatsballett setzt damit seine Tradition einer spezifischen Auseinandersetzung mit der Überlieferung von großen Werken des 19. Jahrhunderts fort. Ratmansky erarbeitet unter Einbeziehung des umfangreichen Quellenmaterials eine Fassung des Werkes, die versucht, dem Geist des Originals Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Gleichzeitig soll ein Theaterabend entstehen, der dem Unterhaltungsbedürfnis und den Rezeptionsmöglichkeiten eines Publikums von heute gerecht wird.

Wie bei allen vorausgegangenen Klassiker-Projekten des Staatsballetts stehen dem Choreographen bei der analytischen Erschließung der choreographischen und musikalischen Quellen künstlerische und wissenschaftliche Mitarbeiter zur Seite. Im Wesentlichen sind das Maria Babanina, Doug Fullington und Marian Smith. Die aus St. Petersburg stammende und seit 1990 beim Bayerischen Staatsballett engagierte Pianistin und Musikhistorikerin Maria Babanina war in München bereits für die musikalische Einrichtung von La Bayadère, Raymonda und Le Corsaire verantwortlich. Doug Fullington, fester Mitarbeiter beim Pacific Northwest Ballet (PNB) in Seattle, hat für die Münchner Fassung von Le Corsaire die sogenannten Sergejew-Papiere nutzbar gemacht. Sie enthielten unter anderem choreographische Aufzeichnungen in der Stepanov-Notation, die Ivan Liška in seine Version des Werkes integrierte. Entsprechend bringt Alexei Ratmansky die von Doug Fullington dechiffrierten Stepanov-Notationen zu Paquita ein.

 

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Unsere Petipa-Dokumentation als pdf auf der Website.

Als ein entscheidender Vorläufer der Münchner Paquita kann unsere Fassung von Le Corsaire gelten, die im Januar 2007 Premiere hatte. Sie war nicht weniger anspruchsvoll in ihren Vorgaben und wies im wissenschaftlichen Team bereits zwei Namen auf, die später auch Paquita prägen sollten: Maria Babanina für die Musik und Doug Fullington für die Entzifferung und Rekonstruktion der choreographischen Notationen. Dieser Le Corsaire bildete Ausgangspunkt und Höhepunkt der Spielzeit 2006/2007, die Marius Petipa gewidmet war. Ein Symposium kurz nach der Corsaire-Premiere im Januar 2007 versammelte prominente Fachleute aus Russland, England, Amerika, Deutschland und der Schweiz. Die nun – in großem zeitlichem Abstand - vorgelegte Dokumentation blickt zurück auf alle Ereignisse dieser Spielzeit sowie auf die 2008 sozusagen nachgelegte Après-Petipa-Diskussion. Die allermeisten der Themen, Probleme und Diskussionspunkte betreffen Paquita gleichermaßen, sodass, wer sich vertiefend mit dem Thema Überlieferung befassen möchte, diese Dokumentation vielleicht mit Interesse anschauen könnte.

Die Publikation, die exklusiv auf unserer Website zum Download bereit steht, enthält viel Dokumentarisches, viel Wissenschaftliches. Zum amüsierten, empörten, verwunderten oder begeisterten Schmökern empfehlen wir die Äußerungen von Pavel Gershenzon, der die Position der St. Petersburger Ballettwelt vertrat und unsere westlichen Bemühungen um einen historisch stichhaltigen choreographischen Text radikal in Frage stellte (Seite 28ff). Auch die Schlussdiskussion des Symposiums, unter anderem mit hochbetagten Legenden der internationalen Ballettkritik wie Clement Crisp und Klaus Geitel, bot reizvolle Kontroversen (Seite 55ff).

Die Transkribierung der Après-Petipa-Diskussion wiederum stellt noch einmal die Frage, wie es bei den 2007 kurz nacheinander mit gleicher Intention begonnen Corsaire Rekonstruktionsversuchen beim Bolschoi-Ballett und beim Bayerischen Staatsballett zu so unterschiedlichen Forschungsresultaten kommen konnte. (Seite 65ff).

Download Petipa Dokumentation

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Biografien

11. März 1818 – 14. Juli 1910

Der Name des vielleicht bedeutendsten Choreographen des 19. Jahrhunderts scheint so eng mit der russischen Tradition verbunden, dass man seine französische Nationalität darüber fast vergisst.

Marius Petipa wurde in Marseille geboren. Sein Vater und seine Brüder waren Tänzer. Vom Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel bis nach Bordeaux, und dann in Nantes arbeitet Marius Petipa als Tänzer und Choreograph. Nach einem wenig glücklichen Versuch in New York (1839), einem Aufenthalt in Paris, wo er mit Auguste Vestris arbeitet, und in Spanien (1845), wird er 1847 in St. Petersburg als Erster Solist engagiert, beweist sich jedoch mit der Einstudierung von Joseph Maziliiers Paquita als Ballettmeister. 1850 assistiert er Jules Perrot bei Giselle und bringt 1858 sein erstes eigenes Ballett in Russland heraus: Un mariage sous la Régence. 1862 wird er zweiter Ballettmeister, tritt 1869 offiziell die Nachfolge von Arthur Saint-Léon als erster Ballettmeister an und arbeitet weiterhin als Choreograph. Er wird sich einen Namen machen als Schöpfer großer spektakulärer Ballette, mit denen es ihm gelingt, die aus Frankreich kommende Reinheit des klassischen Tanzes mit der italienischen Virtuosität zu verbinden: Eine akademische Form des Tanzes, die in der Einbeziehung von Charaktertänzen auch Volkstanztraditionen aufnimmt.

Petipas russisches Œuvre umfaßt nicht weniger als 50 Ballette, darunter La Fille du Pharaon (1856), La Belle du Libanon (1863), La Floride (1866), Le Roi Candaule (1868), Don Quijote (1869), Camargo (1872), Le Papillon (1874), Les Bandits (1875), La Bayadère (1877), Roxane und La belle Albanaise (1878), La Fille des Neiges und Madla (1879), Les Pilules magiques und L'Offrande à l'Amour (1886), Dornröschen (1890), Der Nusknacker (1892), Aschenputtel (1893), Schwanensee (zusammen mit Lev Ivanov, 1895), Raymonda (1898), Les Ruses d'Amour (mit Alexander Glasunow als Komponist, 1899) Les Saisons (mit Glasunow, 1900), und sein letztes Ballett Der Magische Spiegel (1903). Alternd und krank wollte der Meister seinen Lebensabend in milderem Klima verbringen und verließ 1907 St. Petersburg, um sich am Schwarzen Meer niederzulassen. Im Alter von 92 Jahren verstarb er in Gurzuf auf der Krim.

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