Infos

Borderlands / Kairos / Kreation

Choreographie Wayne McGregor · Komponist Joel Cadbury, Kaija Saariaho, Paul Stoney, Max Richter | Neuproduktion

Freitag, 11. Mai 2018
19.30 Uhr
Nationaltheater

Freier Verkauf · Serie 24

Preise H, € 88 / 77 / 63 / 50 / 35 / 23 / 11 / 8

Karten

Premiere am 14. April 2018

"Kreation" - Uraufführung am 14. April 2018

  • Partner des Bayerischen Staatsballetts

zur Stücknavigation

Termine & Karten

zur Stücknavigation

Besetzung

Choreographie
Wayne McGregor


Borderlands

Choreographie
Wayne McGregor
Musik
Joel Cadbury, Paul Stoney
Bühne
Wayne McGregor, Lucy Carter
Kostüme
Wayne McGregor
Licht
Lucy Carter


Kairos

Choreographie
Wayne McGregor
Musik
Max Richter
Kostüme
Moritz Junge
Bühne
Idris Khan
Licht
Lucy Carter


Kreation

Choreographie
Wayne McGregor
Musik
Kaija Saariaho

  • Solisten und Ensemble des Bayerischen Staatsballetts
  • Bayerisches Staatsorchester

Besetzung für alle Termine

zur Stücknavigation

Mediathek

zur Stücknavigation

Mehr dazu

Ein abenteuerlustiger Experimentierer, ein von Neugier getriebener Geist, der in seiner Arbeit am liebsten die technologischen Entwicklungen aller Gebiete in die Kunst integrieren will – um zu zeigen, wie sich das Leben und die Welt, wir und nicht zuletzt die Kunst selbst durch diese Entwicklungen verändern. Das ist Wayne McGregor.

1970 im britischen Stockport geboren, entdeckte er, inspiriert von Filmen wie Grease und Saturday Night Fever, früh seine Liebe zum Tanz. Er studierte zunächst Choreographie und Semiotik und bildete sich anschließend in New York an der José Limon-Schule fort. 1992 gründete er die Company Random Dance, die sich rasch zu einer ästhetischen Forschungsstation entwickelte, dem Studio Wayne McGregor. Inspirationen aus Kunst, Musik, Philosophie und wissenschaftlicher Forschung verschmelzen dort zu einem interdisziplinären Ganzen. Seit 2006 ist er zudem choreographer in residence beim Royal Ballet London und damit der erste Choreograph aus der freien Szene, der auf diese Position berufen wurde. Er choreographierte inzwischen fünfzehn Arbeiten für das Royal Ballet, in denen er auf der Basis des klassischen Balletts seine Bewegungsforschungen weitertrieb in Arbeiten wie dem frühen Chroma von 2006 bis zum abendfüllenden Woolf Works von 2015. Sein vielseitiges Oeuvre umfasst Kreationen für die großen Compagnien der Welt, darunter das Ballet de l‘Opéra de Paris, das New York City Ballet, das Ballett des Bolschoi-Theaters Moskau und das San Francisco Ballet.

Im Rahmen der BallettFestwoche 2018 werden Werke Wayne McGregors erstmals beim Bayerischen Staatsballett zu sehen sein. Ballettdirektor Igor Zelensky nimmt mit Borderlands (San Francisco Ballet, 2013) und Kairos (Ballett Zürich, 2014) zwei erfolgreiche Stücke der jüngeren Vergangenheit ins Repertoire. Außerdem steht beim dreiteiligen Abend Portrait Wayne McGregor eine neue Kreation für das Bayerische Staatsballett auf dem Programm: „Es ist interessant, mit Tänzern zu arbeiten, die bereits existierende Stücke neu interpretieren, und zu sehen, wie sie sich dieses Material zu eigen machen und mit dem Publikum teilen. Und gleichzeitig habe ich die Gelegenheit, mit den Tänzern gemeinsam etwas völlig Neues zu kreieren. Ich freue mich sehr darauf, mit den Tänzern des Staatsballetts an einer Neukreation zu arbeiten“, so McGregor über seine Uraufführung.

 

mehr lesen

zur Stücknavigation

Biografien

Choreograph

Wayne McGregor wurde 1970 in Stockport, England geboren und studierte Choreographie und Semiotik in Bretton Hall, West Yorkshire und an der José Limon-Schule in New York.

1992 gründete er in England die Company Random Dance, die sich rasch zu einer ästhetischen Forschungsstation entwickelte, dem Studio Wayne McGregor. Dieses Netzwerk umfasst Tänzer, Autoren, Komponisten, Software-Programmierer und weitere Mitglieder, die sich ausführlich mit der Kunst der Bewegung, Gedanken und Partnerschaften beschäftigen. Mit dieser Company hat er bereits über 30 Werke kreiert. Ziel der interdisziplinären Zusammenarbeit ist, Themen aus den Geisteswissenschaften, der Genetik, Robotik und Kognitionswissenschaft im Tanz auszudrücken.

2006 wurde Wayne McGregor als der erste Resident Choreographer mit modernem tanztechnischem Hintergrund an das Royal Ballet engagiert, damit ist er auch der erste Choreograph aus der freien Szene, der auf diese Position berufen wurde. Er kreierte inzwischen 15 Arbeiten für das Royal Ballet, in denen er auf der Basis des klassischen Balletts seine Bewegungsforschungen weitertrieb, zu sehen in Arbeiten wie dem frühen Chroma von 2006 bis zum abendfüllenden Woolf Works von 2015. Sein vielseitiges Oeuvre umfasst Werke für die großen Compagnien der Welt, darunter das Ballet de l'Opéra de Paris, das New York City Ballet, das Ballett des Bolschoi-Theaters und das San Fransisco Ballet. Auch in den Sparten Schauspiel, Oper, Film, Fashion Shows und Fernsehen übernimmt er die Choreographie für diverse Werke. Beispielsweise war er als Movement Director für den Film Harry Potter und der Feuerkelch tätig.

Wayne McGregor ist Professor für Choreographie am Trinity Laban Conservatoire of Music and Dance und Träger des Ehrendoktortitels „Doctor of Science“ der Plymouth University. Er wurde vielfach für die anspruchsvolle und experimentelle Choreographie seiner Werke ausgezeichnet, unter anderem mit dem Olivier Award for Best New Dance Production und dem Critics' Circle Award für Chroma  (2006) und mit dem Movimentos-Tanzpreis der Stadt Wolfsburg in der Kategorie „Beste Choreographie“ für Entity (2009). 2011 wurde ihm der Titel „Commander of the Order of the British Empire“ verliehen.

Beim Bayerischen Staatsballett präsentiert Wayne McGregor in der Spielzeit 2017/2018 die Werke Borderlands (San Francisco Ballet, 2013) und Kairos (Ballett Zürich, 2014). Zudem wird er mit der Compagnie eine Neukreation entwickeln.

zur Stücknavigation