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Komponist Richard Strauss

Donnerstag, 04. Februar 2010
20.00 Uhr – 21.40 Uhr
Nationaltheater

Dauer ca. 1 Stunden 40 Minuten

Preise I

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Besetzung

Musikalische Leitung
Johannes Debus
Inszenierung
William Friedkin
Bühne
Hans Schavernoch
Kostüme
Petra Reinhardt
Licht
Mark Jonathan
Choreographie
David Bridel
Dramaturgie
Peter Heilker

Herodes
Ulrich Reß
Herodias
Dalia Schaechter
Salome
Erika Sunnegårdh
Jochanaan
Alan Held
Narraboth
Kevin Conners
Ein Page der Herodias
Heike Grötzinger
Erster Jude
Jeff Martin
Zweiter Jude
Kenneth Roberson
Dritter Jude
Francesco Petrozzi
Vierter Jude
Johannes Preissinger
Fünfter Jude
Alfred Kuhn
Erster Nazarener
Christian Rieger
Zweiter Nazarener
John Chest
Erster Soldat
Andreas Kohn
Zweiter Soldat
Christoph Stephinger
Ein Cappadocier
Rüdiger Trebes
Eine Sklavin
Angela Brower
Engel des Todes
Steven Barrett
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Mehr dazu

Was Salome will, das bekommt sie auch. Bisher. Aufgewachsen am Hofe ihrer verkommenen Mutter Herodias und ihres charakterlich asozialen Stiefvaters Herodes. Verständlich bei diesem familiären background, dass sich Salome überhaupt nicht damit abfinden will, einmal etwas nicht zu bekommen: Den Kuss des Propheten Johannes, des Jochanaan! Diesen Gefangenen ihrer Eltern lässt Salomes Schönheit und Verführungskunst gleichgültig. Doch Salome setzt sich durch. Mit einem Striptease erpresst sie ihren Stiefvater, Jochanaan zu enthaupten, um dessen Mund doch küssen zu können. Den Kuss bezahlt sie zwar mit dem Leben. Doch: „Allein was tut‘s“. Sie hat geküsst! Pervers? Wahnsinnig? Oder nur konsequent und doch verständlich diese Frau?

 

Narraboth, ein junger Hauptmann, beobachtet verliebt die Prinzessin Salome, die sich bei einem Fest des Tetrarchen Herodes langweilt. Der Page warnt Narraboth eindringlich vor dessen gefährlicher Leidenschaft.
Plötzlich hört man die Stimme des gefangengehaltenen Propheten Jochanaan, der Herodias, Salomes Mutter, wegen ihres lasterhaften Lebenswandels und Beziehung zu Herodes anklagt. Salome bittet Narraboth, ihr den Gefangenen zu zeigen. Obwohl Herodes jeden Kontakt mit dem Propheten verboten hat, gibt Narraboth Salomes Wunsch nach und führt ihr Jochanaan vor. Jochanaan wiederholt seine Anklage und fordert auch Salome auf, ihr Leben zu verändern und dem nahenden „Menschensohn“ zu folgen.
Salome ist auf dem ersten Blick dem Propheten verfallen und begehrt ihn körperlich, will ihn küssen. Narraboth nimmt sich das Leben. Jochanaan aber verweigert sich Salomes Begehren und verflucht sie.
Herodes und Herodias haben bemerkt, dass sich Salome vom Fest entfernt hat. Sie streiten sich über Jochanaan, dessen Tod von Herodias gewünscht wird. Herodes hingegen hält ihn für einen heiligen Mann. Juden und Nazarener streiten untereinander, ob die Prophezeiungen Jochanaans wahr oder nur Scharlatanerie sind. Herodes bittet Salome, für ihn zu tanzen. Er schwört, ihr jeden Wunsch zu erfüllen. Trotz der Warnungen ihrer Mutter beginnt Salome für Herodes zu tanzen.
Begeistert will Herodes seinen Eid halten, doch Salome fordert zu seinem Entsetzen den Kopf des Jochanaan. Herodias triumphiert. Unerbittlich lässt sich Salome auch durch zahlreiche Versprechen nicht umstimmen und Herodes muss nachgeben. Der Prophet wird enthauptet. Salome hat ihr Ziel erreicht: Endlich kann sie Jochanaan küssen. Voller Abscheu gibt Herodes den Befehl, Salome zu töten.

© Bayerische Staatsoper

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Biografien

Hans Schavernoch studierte Bühnenbild an der Universität für angewandte Kunst in Wien. 1986 entwarf er für die Salzburger Festspiele das Bühnenbild zur Uraufführung von Die schwarze Maske. Aus der regelmäßigen Zusammenarbeit mit dem Regisseur Harry Kupfer entstanden u. a. die Bühnenbilder zum Ring des Nibelungen bei den Bayreuther Festspielen, zur Uraufführung von Elisabeth am Theater an der Wien und zu Der Rosenkavalier bei den Salzburger Festspielen. Darüber hinaus wirkte er u. a. an der Deutschen Oper Berlin, dem Royal Opera House Covent Garden in London, der Mailänder Scala, der Wiener Staatsoper sowie der Metropolitan Opera in New York. (Stand: 2017)

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