Infos

Adagio Hammerklavier / Cambio d’Abito / Violakonzert / II

Sonntag, 04. Mai 2008
19.30 Uhr – 21.50 Uhr
Nationaltheater

Dauer ca. 2 Stunden 20 Minuten · Cambio d'abito (ca. 19.30 - 20.00 Uhr) · 1. Pause (ca. 20.00 - 20.25 Uhr) · Adagio Hammerklavier (ca. 20.25 - 20.55 Uhr) · 2. Pause (ca. 20.55 - 21.20 Uhr) · Violakonzert (ca. 21.20 - 21.50 Uhr)

Preise F

zur Stücknavigation

Besetzung

Adagio Hammerklavier

Choreographie
Hans van Manen
Einstudierung
Mea Venema
Bühne und Kostüme
Jean Paul Vroom
Licht
Jan Hofstra

1. Pas de deux - Dame
Séverine Ferrolier
1. Pas de deux - Herr
Tigran Mikayelyan
2. Pas de deux - Dame
Ivy Amista
2. Pas de deux - Herr
Lukáš Slavický
3. Pas de deux - Dame
Lucia Lacarra
3. Pas de deux - Herr
Cyril Pierre

Cambio d’Abito

Choreographie
Simone Sandroni
Raum, Kostüm und Lichtobjekte
rosalie
Licht
Christian Kass

Tänzerin I
Valentina Divina
Tänzerin II
Silvia Confalonieri
Tänzerin III
Emma Barrowman
Tänzerin V
Wunsze Chan
Tänzerin VI
Stephanie Hancox
Tänzerin VII
Isabelle Pollet-Villard
Tänzer I
Norbert Graf
Tänzer II
Wlademir Faccioni
Tänzer III
Vittorio Alberton
Tänzer IV
Andrea Bena
Tänzer V
Filip Janda
Tänzer VI
Ilia Sarkisov

Violakonzert / II

Musikalische Leitung
Robertas Šervenikas
Choreographie
Martin Schläpfer
Raum, Kostüm und Lichtobjekte
rosalie
Licht
Christian Kass

zur Stücknavigation

Biografien

Der 1932 geborene Niederländer Hans van Manen hat früh seine Begabung und Liebe für die Choreographie entdeckt. 1960 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Nederlands Dans Theater, für das er – neben dem Holländischen Nationalballett in Amsterdam – nach wie vor Werke kreiert. Und das sind nicht wenige, gilt doch Hans van Manen als einer der produktivsten Choreographen unserer Zeit. Alltagsgesten mischen sich unter sein – genau zur Musik komponiertes – Bewegungsvokabular, das vom klassischen wie modernen Tanz geprägt ist.

Seine Werke sind Ballette für starke Persönlichkeiten, in ihnen sind Frauen und Männer gleichberechtigt, ihr (erotisches) Mit- und Gegeneinander formuliert van Manen in klarer Sprache. Gleichwohl sind seine Themen abstrakt: "Tanz stellt Tanz dar", so van Manen; Geschichten sucht man in seinen Stücken vergeblich, doch nie tritt der Mensch hinter die Strukturen zurück. In den luziden Gruppenführungen offenbart sich vollendete Form – nicht umsonst zählt George Balanchine zu seinen Vorbildern.

Als einer der ersten Choreographen überhaupt hat sich Hans van Manen mit den neuen Medien beschäftigt, und das Ergebnis – das Stück Live von 1979 – setzt heute noch Maßstäbe. Im Repertoire des Bayerischen Staatsballett findet sich – wie in vielen großen Kompanien weltweit - eine Reihe seiner Meisterwerke, aber auch, und das ist selten, eine eigens für die Münchner geschaffene Kreation: das Duett Nacht.

zur Stücknavigation