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Scènes de ballet / Five Brahms Waltzes in the Manner of Isadora Duncan / Frühlingsstimmen / Das Lied von der Erde

Freitag, 30. März 2012
19.30 Uhr – 22.00 Uhr
Nationaltheater

Dauer ca. 2 Stunden 30 Minuten · Scènes de ballet, Isadora, Frühlingsstimmen (ca. 19.30 - 20.15 Uhr) · Pause (ca. 20.15 - 20.45 Uhr) · Lied von der Erde (ca. 20.45 - 21.45 Uhr)

Preise F

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Besetzung

Musikalische Leitung
Ryusuke Numajiri

Scènes de ballet

Choreographie
Frederick Ashton
Musik
Igor Strawinsky
Bühne und Kostüme
André Beaurepaire
Licht
John B. Read

Solistin
Katherina Markowskaja
Solist
Maxim Chashchegorov

Five Brahms Waltzes in the Manner of Isadora Duncan

Choreographie
Frederick Ashton
Musik
Johannes Brahms

Solistin
Stephanie Hancox
Klavier
Maria Babanina

Frühlingsstimmen

Choreographie
Frederick Ashton
Musik
Johann Strauß

Solistin
Mai Kono
Solist
Karen Azatyan

Das Lied von der Erde

Choreographie
Kenneth MacMillan
Musik
Gustav Mahler
Bühne und Kostüme
Nicholas Georgiadis
Licht
John B. Read

Die Frau
Lucia Lacarra
Der Mann
Marlon Dino
Der Ewige
Tigran Mikayelyan
Von der Jugend
Ilana Werner
Von der Schönheit
Mia Rudic
Mezzosopran
Heike Grötzinger
Tenor
Bernhard Berchtold
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Medien

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Mehr dazu

Einig war sich die Kritik nach der Premiere dieses Abends, der eine "Very British!?" überschriebenen Saison eröffnete, über den künstlerischen Rang der Choreographen: "Hier der grandseigneurale, edwardianisch elegante, mit spitzer Lippe und trockenem Witz seine luftigen Tanzkringel ziehende Ashton, und da der proletarische, mitunter depressive, meist dramatisch furiose, erdenschwere MacMillan – die beiden wichtigsten englischen Choreographen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verkörpern auf der Insel zwei gegensätzliche, aber eben auch sich passgenau ergänzende Tendenzen, in Nachfolge von Ninette Valois beim zunächst klassisch russisch orientierten Royal Ballet und von Marie Rambert als Brennspiegel aller frühmodernen Strömungen." (Die Welt).

Unterschiedlich war naturgemäß der persönliche sinnliche und intellektuelle Genuss an den Balletten des Abends. Während die einen im geistreich-blitzenden Formenspiel der Scènes de ballet ein zu wenig an Emotion bemängelten, beklagten die anderen dort in den dunklen seelischen Abgründen des Liedes von der Erde ein Übermaß an Gefühl. Es bleibt ein Abend hohen musikalischen und choreographischen Anspruchs, der sich dadurch nicht die Freude an der Unterhaltung mindern lassen will. Nicht zuletzt stehen zwischen den beiden Gipfelwerken des englischen Repertoires zwei kostbare leichtgewichtige Miniaturen von Ashton: Sein walzerseliges Zurückträumen in die Zeiten von Anna Pavlova und ihrem modernen Pendant, Isadora Duncan. Hier barfüßig, ekstatisch die kürzeste Darstellungen von Revolution, Kraft und Seligkeit. Und dort mit Frühlingsstimmen ein Pas de deux, der seinen musikalischen Titel interpretiert –in Gala-Laune übermütig hingeworfen von einem choreographischen Genie - nicht mehr und nicht weniger.

 

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Biografien

Gast

Katherina Markowskaja wurde in Kiew (Ukraine) geboren, wo sie auch ihre Ausbildung an der Nationalen Ballett Akademie der Kunst abschloss. Bereits als Studentin wirkte sie mit bei Aufführungen des Ukrainischen Nationalballetts in Kiev. Mit 16 nahm sie das Angebot von Konstanze Vernon für ein Stipendium der Heinz-Bosl-Stiftung an und vollendete ihr Studium an der Ballett-Akademie München. Direkt nach ihrem Examen erhielt sie ein Engagement an der Sächsischen Staatsoper Dresden unter der Leitung von Vladimir Derevianko, der sie zwei Jahre später zur Ersten Solistin ernannte. 1999 wurde sie mit dem Mary Wigman Preis ausgezeichnet.2010 kam Katherina Markowskaja als freelance Ballerina zum Bayerischen Staatsballett und war bis zur Spielzeit 2015/2016 als Solistin engagiert. In der Spielzeit 2016/2017 kehrte sie als Gast zurück. 

Debüts beim Bayerischen Staatsballett 
Aurora in Dornröschen (M. Petipa/I. Liška)
Marie in Der Nussknacker (J. Neumeier)
Bianca in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Frühlingsstimmen (F. Ashton)
Lise in La Fille mal gardée (F. Ashton)
Debut 2011/2012
1. Pas de deux in Goldberg-Variationen (J. Robbins)
3. Pas de deux in Goldberg-Variationen (J. Robbins)
5. Solo-Dame in Choreartium (L. Massine)
Pandora in Helden (T. Kohler), Kreation
Unitxt (R. Siegal), Kreation
Julia in Romeo und Julia (J. Cranko)
Konzert für Violine und Orchester (A. Barton)
Die Erwählte in Le Sacre du printemps (M. Wigman)
Pas de trois in Paquita (M. Petipa/A. Ratmansky)
Prudence Duvernoy in Die Kameliendame (J. Neumeier)
Gulnara in Le Corsaire (M. Petipa/I. Liška)
Solistin 4. Satz in Sinfonie in C (G. Balanchine)
Prinzessin Claire in Illusionen - wie Schwanensee (J. Neumeier)

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