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Freitag, 26. April 2013
19.30 Uhr – 22.30 Uhr
Nationaltheater

Dauer ca. 3 Stunden

Preise H

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Besetzung

Musikalische Leitung
Myron Romanul

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Das Programm der Terpsichore-Gala XI, die am 26. April 2013 einen der Höhepunkte der BallettFestwoche 2013 bilden soll, bringt neben der Begegnung mit Gästen aus der internationalen Ballettwelt auch einen bedeutenden Repertoire-Zuwachs für die Tänzer des Bayerischen Staatsballetts.

Frederick Ashtons Birthday Offering, mit Musik von Alexander Glasunow, entstand 1956 als Beitrag zur Feier des 25. Gründungsjubiläums des Sadler's Wells Ballet in London, (heute das Royal Ballet). Ashton schuf damit ein choreographisches Juwel, in dem er den sieben Starballerinen seines Ensembles jeweils ein kostbares Solo auf den Leib choreographierte. Assistiert wurden die Ballerinen von den männlichen Stars der Compagnie. Ein Pas de deux für Margot Fonteyn, die Prima inter Pares, und Michael Somes krönt das festliche Werk.
In München wird Birthday Offering für die Solistinnen und Solisten des Bayerischen Staatsballetts zur spektakulären künstlerischen Herausforderung werden. Gleichzeitig ermöglicht dieses ganz und gar englische Ballett - Very British!? - unserem Publikum eine Vertiefung der Thematik der vergangenen Saison.

Es versteht sich von selbst, dass auch die Stars des Bayerischen Staatsballetts, die nicht in Birthday Offering zu sehen sind, ihren speziellen Gala-Auftritt haben werden.

Die Liste der Gäste ist prominent und orientiert sich gleichzeitig auch an Namen, von denen einige als Gäste beim Bayerischen Staatsballett schon in den letzten Jahren gefeiert worden sind: Ekaterina Osmolkina und Maxim Zyuzin vom Ballett des Mariinsky-Theaters in St. Petersburg. Das holländische Nationalballett entsendet vier seiner profiliertesten Stars: Igone de Jongh, Anna Tsygankova, Jozef Varga und Alexander Zhembrovskyy. Auch zwei der Publikumslieblinge beim Staatsballett Berlin werden erwartet: Iana Salenko und Marian Walter.
Darüber hinaus Chan Sotheavy Tin vom Königlichen Ballett Kambodscha

 

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Biografien

In Baltimore geboren, gab Myron Romanul bereits im Alter von elf Jahren sein Debüt als Solopianist mit dem Boston Symphony Orchestra. Er studierte in Boston, wo er als Solist sowie als Mitglied des Boston Symphony Orchestra und des Boston Pops Orchestra mit Seiji Ozawa, Kurt Mazur, Arthur Fiedler, John Williams und anderen arbeitete. Im Jahr 1973 wurde Romanul mit dem New England Conservatory Ragtime Ensemble mit dem Grammy Award für "Best Classical Chamber Music" ausgezeichnet. Außerdem spielt er das Cymbalom.

Nach Aufgaben als Assistant Music Director an der Boston Lyric Opera sowie als Erster Dirigent des Boston Ballet war er von 1985 bis 1990 Dirigent und Solopianist des Stuttgart Balletts. Danach arbeitete er als 2. Kapellmeister und Assistenz-Generalmusikdirektor am Badischen Staatstheater Karlsruhe (1990 – 1994), als 1. Kapellmeister und Stellvertretender Generalmusikdirektor am Stadttheater Mainz (1994 – 1997) sowie als 1. Kapellmeister am Aalto Theater Essen. Zwischen 1985 und 2000 war er der musikalische Direktor des Fairbanks Summer Festival. Hinzu kamen Gastdirigate innerhalb Deutschlands und in anderen Ländern, wie z.B. an der Oper Leipzig (2005 – 2009), der Oper Halle (2007 – 2011), am Ankara State Theater und an der Opéra national du Rhin. Seit 2005 ist Myron Romanul Principal Conductor des Central Massachusetts Symphony Orchestra und seit 2008 am His Majesty's Theater in Perth, Australien.

Seit 1987 leitet Myron Romanul Aufführungen der Bayerischen Staatsoper und des Balletts. Zusammen mit dem Bayerischen Staatsorchester gewann er 1987 den „Stern der Woche“ der Abendzeitung für seine Interpretation von Tschaikowskys Dornröschen. Er dirigierte das Bayerische Staatsorchester unter anderem bei Madama Butterfly, Ceneretola und den Ballettproduktionen Le Corsaire, Paquita, Helden, Gelbe Klang, Le sacre du printemps, Der Widerspenstigen Zähmung, Onegin, Raymonda, Romeo und Julia, Alice im Wunderland, Portrait Wayne McGregor und La Fille mal gardée.

Mehr über Myron Romanul lesen Sie hier
(Stand: Januar 2020)

 

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