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Choreographie Simone Sandroni · Komponist Iggy Pop

Samstag, 16. April 2016
19.30 Uhr
Prinzregententheater

BallettFestwoche

Preise PEE

Premiere am 15. April 2016

Uraufführung am 15. April 2016 im Prinzregententheater München

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Besetzung

Choreographie
Simone Sandroni
Musik
Iggy Pop

  • Solisten und Ensemble des Bayerischen Staatsballetts

Judith Turos

Peter Jolesch

Ivan Liška 

 

Zu Gast:

Bayerisches Staatsballett II

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Medien

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In Deutschland gibt es seit einigen Monaten eine Initiative mit dem Titel DANCE ON. Darin soll es darum gehen, an verschiedenen Häusern Produktionen mit und für ältere Tänzer – solche über 40 – zu schaffen.

Wir haben uns als eines der deutschen Ballettensembles damals dafür ausgesprochen, diese Initiative auf den Weg zu bringen und zu fördern, haben wir alle doch noch in Erinnerung, welche außergewöhnlichen Produktionen uns durch Jiří Kyliáns wegweisende Initiative, das NDT 3, geschenkt wurden. Eines der großartigen Stücke – The Old Man and Me – gab Hans van Manen schon sehr früh, 2002, unserem Ensemble mit Ivan Liška und Judith Turos als Interpreten.

2016 wird Simone Sandroni, Ballettdirektor in Bielefeld ab 2015/2016 und langjähriger Gastchoreograph in München, noch einmal ein Stück für das Staatsballett und Ivan Liška kreieren, in dem junge TänzerInnen mit TänzerInnen über 40 Jahren auf der Bühne stehen werden.

Iggy Pop komponierte einen Song, in dem er philosophiert über den Menschen als einen Wanderer durch die Zeiten. Dieser Text wird der Ausgangspunkt der Choreographie werden.

 

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Biografien

Simone Sandroni war 1987 in Brüssel Gründungsmitglied der Gruppe Ultima Vez und arbeitete bis 1992 mit der Compagnie von Wim Vandekeybus zusammen. 1993 gründete er in Brüssel seine eigene Gruppe Ernesto und begann, erste eigene Werke zu entwickeln.

Neben der Arbeit mit seiner Compagnie realisierte er eine stattliche Anzahl von Werken für Festivals, freie Künstler und Schulen in Belgien, Italien, Kanada, der Schweiz, Tschechien und der Slowakei (Festival de Beweeging Antwerp, Theatre Varia Brussels, Compania Sosta Palmizi und MUK in Cortona und Padova, Four Chambers Dance Projects in Toronto, Luzerner Theater, Duncan Centre und Petr Tyc in Prag, Musikakademie Bratislava).

1996 gründete er in Prag zusammen mit Lenka Flory die Compagnie Déjà Donné, mit der er inzwischen in der freien Szene weltweit Erfolge feierte, zuletzt mit seiner 2006 für die Festspiele Ludwigshafen entstandenen Arbeit My name is King und 2011 mit Not made for Flying. Außerdem schuf er für sein Ensemble u.a. die Produktionen Déjà Donné (1997), Aria Spinta (1999), In Bella Copia (2001), There where we were (2003) und Piotr and the Stars of Tut (2005).In zwei Produktionen integrierte er Schulklassen, die in Projekten der kulturellen Bildung an Schulen speziell für seine Stücke proben konnten.

Déjà Donné ist bereits in 26 Ländern Europas, Nordamerikas und Asiens aufgetreten. Zusätzlich zu seiner choreographischen Arbeit u.a. in Bielefeld, Prag und München, leitet Sandroni zahlreiche Workshops zum Thema Präsenz und szenische Flexibilität in Europa und den USA. 2010 führte er Regie im Opernhaus Prag, Der Liebestrank.

Beim Bayerischen Staatsballett in München realisierte er 2008 Cambio d'Abito (Bühne/Kostüm rosalie), 2010 P.S. Isabel Sévers: Mein Herz Brach nur einmal, für Norbert Graf P.S. Norbert Graf: Schütze , Aszendent Skorpion und 2012 Das Mädchen und der Messerwerfer nach einem Gedichtzyklus von Wolf Wondratschek.

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