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Handlung in drei Aufzügen - 1865

Komponist Richard Wagner · Dichtung vom Komponisten
In deutscher Sprache · Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache | Neuproduktion

Montag, 20. Juni 2022
17.00 Uhr – 22.00 Uhr
Nationaltheater

Dauer ca. 5 Stunden · 1. Akt (ca. 17.00 - 18.15 Uhr) · Pause (ca. 18.15 - 18.55 Uhr) · 2. Akt (ca. 18.55 - 20.10 Uhr) · Pause (ca. 20.10 - 20.40 Uhr) · 3. Akt (ca. 20.40 - 21.53 Uhr)

Freier Verkauf · Serie 51

Preise L , € 163 / 142 / 117 / 91 / 64 / 39 / 15 / 11

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Premiere am 29. Juni 2021

#BSOtristan

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Termine & Karten

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Besetzung

Musikalische Leitung
Lothar Koenigs
Regie
Krzysztof Warlikowski
Bühne und Kostüme
Małgorzata Szczęśniak
Licht
Felice Ross
Video
Kamil Polak
Choreographie
Claude Bardouil
Chor
Stellario Fagone
Dramaturgie
Miron Hakenbeck, Lukas Leipfinger

Tristan
Stuart Skelton
König Marke
Mika Kares
Isolde
Nina Stemme
Kurwenal
Wolfgang Koch
Melot
Sean Michael Plumb
Brangäne
Okka von der Damerau
Ein Hirte
Jonas Hacker
Ein Steuermann
Christian Rieger
Ein junger Seemann
Caspar Singh
  • Bayerisches Staatsorchester
  • Chor der Bayerischen Staatsoper

Besetzung für alle Termine

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Medien

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Mehr dazu

In kaum einer anderen Oper verdichtet sich der genretypische Konflikt einer Dreiecksbeziehung so elementar und am Ende transzendierend wie in Richard Wagners Tristan und Isolde: Die Liebe Tristans und Isoldes als Passion steht hier über allen gesellschaftlichen Normen. König Marke wird als rechtmäßiger Ehemann Isoldes von ihr und Tristan hintergangen, und Wagners Musik beglaubigt und legitimiert den Ehebruch. Schon im ersten Aufzug verleitet gemeinsame Todessehnsucht Tristan und Isolde zum Plan des Doppelsuizids. Auf welchen psychologischen Ursprung ist dieser Todeswunsch zurückzuführen? Unwissend nehmen die Protagonisten statt des Todestrankes einen Liebestrank zu sich. Entspringen die nun überbordenden Emotionen wirklich erst einem vermeintlich magischen Liebeszauber? Auch die Musik überschreitet alle Grenzen, indem Wagner die traditionelle Tonalität in chromatischen Klängen ausreizte und damit moderne Kompositionstechniken in das 20. Jahrhundert hinein maßgeblich beeinflusste. Der zwiespältige harmonische Verlauf, mit dem das Vorspiel der Oper eingeleitet wird und der im Verlauf der Handlung wiederholt leitmotivisch wiederkehrt, wurde als „Tristan-Akkord“ sprichwörtlich.

 

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Biografien

Lothar Koenigs, geboren in Aachen, studierte Klavier und Dirigieren an der Musikhochschule in Köln. Von 1999 bis 2003 war er Musikdirektor in Osnabrück, gastierte danach u. a. an den Opernhäusern in Wien, New York, Dresden, Mailand, Hamburg, Venedig, Rom und Lyon. Von 2009 bis 2016 war er Music Director an der Welsh National Opera, wo er u. a. Chowanschtschina, Fidelio, Tristan und Isolde, Die Meistersinger von Nürnberg und Lohengrin dirigierte. Gastdirigate führten ihn u. a. zu den BBC Proms und zum Edinburgh Festival. Zu seinem Repertoire zählen Werke wie Jenůfa, Elektra, Salome, Wozzeck, Hänsel und Gretel, Le nozze di Figaro, Lohengrin, Die Königskinder und Pelléas et Mélisande. In Symphoniekonzerten war er u. a. mit Orchestern wie den Wiener und den Dresdner Philharmonikern, dem Beethoven Orchester Bonn und dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia zu erleben. (Stand: 2019)

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