Matteo Castiglioni

Matteo Castiglioni studierte audiovisuelle Gestaltung am Mailänder Konservatorium. Seit 2016 ist er als Videokünstler für Theater- und Opernproduktionen tätig und war u. a. beim Donizetti-Festival in Bergamo (Caterina Cornaro), am Teatro dell’Opera di Roma und beim Caracalla Festival (Turandot, Tosca) sowie am Teatro Alighieri in Ravenna, am Teatro Comunale Pavarotti-Freni in Modena und am Teatro Municipale in Piacenza (Aroldo) zu Gast. Er arbeitete u. a. mit und für die Band Calibro 35, Carlo Sampaolesi, Karu, Mefisto Brass und die Goodbye Kings sowie die Multimedia-Oper L’Antologia di Spoon River. Seine Arbeiten waren u. a. im Palazzo Litta in Mailand, im Palazzo Ducale und der Commenda di Prè in Genua, im Palazzo Reale in Mailand sowie während der Biennale 2021 in der Fondazione Bevilacqua La Masa in Venedig zu sehen. 2025 gewann er für das Konzept zu Claudio Monteverdis L’Orfeo gemeinsam mit dem Regisseur Giorgio Pesenti, dem Bühnenbildduo Giulia Bruschi & Riccardo Mainetti u. a. den Ring Award. Seine wissenschaftlichen Texte wurden bei Sonic Scope (MIT Press, USA), Goldsmiths Press (Großbritannien) und Musica Stampata (Italien) veröffentlicht. An der Bayerischen Staatsoper gibt er in der Spielzeit 2026/27 mit dem Videodesign für die Neuproduktion von Maria Stuarda sein Debüt. (Stand: 2026)