© Gerald Finley (Foto: Sim Canetty-Clarke)

Gerald Finley

Gerald Finley stammt aus dem kanadischen Ottawa und schloss sein Studium am Royal College of Music in London ab. Gastengagements führten ihn u. a. an die Opernhäuser von New York, London, Paris, Wien, Amsterdam, Rom, Prag, Tel Aviv, Helsinki und München sowie zu den Festspielen von Salzburg und Glyndebourne. Sein Repertoire umfasst u. a. die Titelpartien in Eugen Onegin, Der fliegende Holländer, Macbeth, Guillaume Tell, Falstaff und Herzog Blaubarts Burg sowie Graf Almaviva (Le nozze di Figaro), Don Alfonso (Così fan tutte), Scarpia (Tosca), Amfortas (Parsifal), Golaud (Pelléas et Mélisande), Jaufré Rudel (LʼAmour de loin), Nick Shadow (The Rakeʼs Progress) und Hans Sachs (Die Meistersinger von Nürnberg). In der zeitgenössischen Oper hat er sich durch die Uraufführung zahlreicher Hauptpartien einen Namen gemacht, beispielsweise sang er Dr. J. Robert Oppenheimer in der Uraufführung von John Adams’ Doctor Atomic und Harry Heegan in The Silver Tassie sowie Helge in Festen von Mark Anthony Turnage. Der Bayerischen Staatsoper ist er seit vielen Jahren eng verbunden. Sein Hausdebüt gab er 2011 bei den Münchner Opernfestspielen mit der Titelpartie in Don Giovanni. Seit 2024 ist er Bayerischer Kammersänger. In der Spielzeit 2025/26 kehrt er als Macbeth und Graf Almaviva hierher zurück. 2026/27 wird er die Partie des Scarpia übernehmen. (Stand: 2026)