Leonardo García Alarcón
Leonardo García Alarcón studierte Klavier in Argentinien und Cembalo bei Christiane Jaccottet am Genfer Konservatorium. 2005 gründete er das Ensemble Cappella Mediterranea, 2010 übernahm er die Leitung des Chœur de chambre de Namur. Als Dirigent und Cembalist arbeitete er u. a. an der Opéra national de Paris, an der Zarzuela de Madrid, am Grand Théâtre de Genève und an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Er ist regelmäßig zu Gast beim Orchestra Philharmonique de Radio France in Paris, beim Gulbenkian-Orchester in Lissabon und bei den Violons du Roy in Kanada. Für seine Interpretation von Les Indes Galantes an der Opéra Bastille wurde er vom Forum Opéra 2019 als bester Dirigent ausgezeichnet. Außerdem dirigierte er Jean-Baptiste Lullys Atys in der Inszenierung von Angelin Preljocaj (Genf und Versailles 2022), Claudio Monteverdis L’incoronazione di Poppea in der Inszenierung von Ted Huffman (Festival von Aix-en-Provence 2022) und Wolfgang Amadeus Mozarts Idomeneo (Genf 2024). Im Jahr 2022 leitete er die Uraufführung seiner ersten großen zeitgenössischen Komposition, des Oratoriums Pasión Argentina. Er ist künstlerischer Leiter von La Cité Bleue, dem 2024 eröffneten Konzertsaal in Genf. Zudem ist er Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres. An der Bayerischen Staatsoper debütiert er in der Spielzeit 2026/27 mit einer Vorstellungsserie von Semele. (Stand: 2026)