Maria Prinz

Maria Prinz stammt aus einer bulgarischen Musikerfamilie. Sie studierte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Rudolf Dunckel, in Wien bei Jörg Demus und in Paris bei Yvonne Lefébure. Zu den Höhepunkten ihrer Karriere gehören Konzerte mit den Wiener Philharmonikern unter Riccardo Muti bei den Salzburger Festspielen und unter Seiji Ozawa in Wien. Viele Jahre arbeitete sie mit Sir Neville Marriner auf dem Konzertpodium und im Aufnahmestudio zusammen. Klavierabende und Kammermusikprogramme führten sie durch Österreich, Deutschland, die Schweiz, Italien, Bulgarien und Belgien, in die USA und nach Japan. Sie war bei renommierten Festivals wie dem Donau Festival in Ulm, dem Festival März Musiktage in Russe (Bulgarien), den Salzburger Festspielen und dem Pacific Music Festival in Sapporo (Japan) zu Gast und ist in bedeutenden Sälen wie dem Großen Saal des Wiener Musikvereins, dem Wiener Konzerthaus, dem Großen Festspielhaus Salzburg, der Weill Recital Hall der Carnegie Hall in New York, der Royal Festival Hall und der Milton Court Hall in London und in Bunka Kaikan in Tokio aufgetreten. Sie ist Kammermusikpartnerin von Mitgliedern der Wiener Philharmoniker sowie von internationalen Solisten wie Patrick Gallois, Philippe Pierlot, Philippe Cuper und Andrew Marriner und Sängerinnen und Sängern wie Krassimira Stoyanova, Ludovic Tézier, Matthias Goerne, Boris Pinkhasovich und Margarita Gritskova. Zahlreiche Einspielungen von Klavierkonzerten, Kammermusikwerken und Liedern dokumentieren die Vielseitigkeit ihrer pianistischen Interpretationen. Seit 1987 unterrichtet sie an der Universität für Musik in Wien. Bei den Münchner Opernfestspielen 2024 ist sie die Klavierpartnerin im Liederabend von Ludovic Tézier, mit dem sie kürzlich auch schon in der Wiener Staatsoper aufgetreten ist. (Stand: 2024)