Hans Werner Henze in München

Michael Kerstan

Die Beziehungen Hans Werner Henzes zu München reichen an den Anfang der 1950er Jahre zurück; sie sind vielfältig und teilweise ambivalent: vielfältig durch die Freundschaften, die er hier pflegte, seine künstlerischen Erfolge und seine kulturpädagogische Arbeit, als die er Aufbau und Leitung der Münchener Biennale – Internationales Festival für Neues Musiktheater stets verstand; ambivalent, weil er die Stadt liebte und gleichzeitig, obschon in Rom in Sichtweite des Vatikans lebend, mit dem Katholizismus fremdelte, und auch damit, wie München seine sozialen Abgründe zu kaschieren versuchte.

PERSÖNLICHE BEZIEHUNGEN

Bereits 1947 schloss Henze Freundschaft mit Elisabeth und Karl Amadeus Hartmann, mit dem Maler Werner Gilles und mit der Münchner Schriftstellerin Grete Weil (Meine Schwester Antigone, 1980). In der Folge schrieb sie das Libretto für Henzes erste Oper, Boulevard Solitude, nachdem ihr Mann, der Regisseur Walter Jockisch, das Szenarium dafür entworfen hatte. Während der Arbeit an dem Stück wohnte Henze zeitweise in ihrem Haus am Tegernsee und mietete 1952 ein Zimmer in München-Neuhausen, eine Zwischenstation auf dem Weg nach Italien, wo er von 1953 bis zu seinem Tod 2012 lebte. Nach Abschluss dieses ersten abendfüllenden Werks begann der Komponist noch in München mit der Arbeit am Violoncellokonzert Ode an den Westwind und an der Rundfunkoper Das Ende einer Welt auf das Libretto von Wolfgang Hildesheimer. Auch zu ihm entwickelte sich eine Freundschaft, und Henze besuchte Hildesheimer gelegentlich in dessen Haus am Ammersee.

Grete Weil war mit der Familie Thomas Manns befreundet und mit dem Münchner Schriftsteller Lion Feuchtwanger. Dessen München-Roman Erfolg sollte für das Team der ersten Münchener Biennale zur Pflichtlektüre geraten, handelt es doch vom Aufstieg des Nationalsozialismus in der bayerischen Hauptstadt, von Intrigen und menschlichen Abgründen im dortigen Kultur- und politischen Leben. Karl Amadeus Hartmann, der große Münchner Komponist, war für Henze die wichtigste künstlerische Instanz, war sein Ratgeber, Vorbild und Förderer. Die von Hartmann als Dramaturg an der Bayerischen Staatsoper gegründete Konzertreihe musica viva kann man mit Fug und Recht als erste künstlerische Heimat Henzes bezeichnen. Von 1952 an standen dort regelmäßig Werke von ihm auf dem Programm, beginnend mit der Sinfonie Nr. 3; es folgten das Cellokonzert Ode an den Westwind, Nachtstücke und Arien und Fünf neapolitanische Lieder, von ihm selbst dirigiert, schließlich Antifone mit den Berliner Philharmonikern unter Herbert von Karajan. Am 13. Dezember 1963 dirigierte Henze seine Novae de infinito laudes, eine Kantate mit Texten des als Ketzer verbrannten Dichters Giordano Bruno. So nicht geplant, wurde es zum Gedenkkonzert für den Anfang des Monats verstorbenen Gründer der musica viva. Aus diesem Anlass fügte Henze zwei Sätze aus Hartmanns erster Symphonie hinzu, Tränen und Epilog.

Nach Hartmanns allzu frühem Tod blieb die Freundschaft mit dessen Witwe Elisabeth glücklicherweise bestehen, und unter der künstlerischen Leitung Wolfgang Fortners gab es auch bei der musica viva eine Kontinuität für Henze in der Doppelfunktion als Komponist und Dirigent (Doppelkonzert, Musen Siziliens, Ariosi). Nach dem Hamburger Medusa-Skandal 1968 wurde 1972 erstmals wieder ein Henze-Stück in Deutschland gespielt: Rafael Kubelik dirigierte dessen Sinfonia N. 6 (die „Kubanische“) bei der musica viva.

Henzes Verehrung für Hartmann ging so weit, dass er auf der erster Münchener Biennale dessen buffoneske Opernfragmente Wachsfigurenkabinett – fünf kleine Opern uraufführen ließ, 60 Jahre nach ihrer Entstehung und 25 Jahre nach dem Tod des Komponisten. Um die Vervollständigung der kurzen, fragmentarisch vorhandenen Werke kümmerten sich Henze und seine Kollegen Wilfried Hiller und Günter Bialas.

Auch in späteren Jahren entstanden enge Freundschaften Hans Werner Henzes mit Münchner Künstlerinnen und Künstlern, wie Margarethe von Trotta und Volker Schlöndorff, für den er einige Filmmusiken komponierte. Über die beiden lernte er das Paar Marianne Koch (Schauspielerin, Ärztin) und Peter Hamm (Dichter und Publizist) kennen.

1965 redigierte Ingeborg Bachmann in einem Münchner Hotel Henzes Rede, die er am 4. September in Bayreuth hielt. Auf Einladung von Günter Grass nahm er am Auftakt des Wahlkampfs für den Kanzlerkandidaten Willy Brandt teil, in seiner Rede kritisierte er den deutschen Ruf nach Atomwaffen, die Verweigerung der Vergangenheitsbewältigung, Bundeskanzler Ludwig Erhards Geschwätz von einer „entarteten Kunst“ und die Degradierung von Künstlern als „Hofnarren“ im konservativ-bundesrepublikanischen Dunstkreis. Bachmann ermutigte ihn in München, klare und durchaus radikale Worte zu verwenden. Wenngleich er auch vorher schon dezidiert politisch gedacht und komponiert hatte, war diese Münchener Redaktionssitzung vielleicht der entscheidende Schritt zu Henzes künftiger politischer Verortung.

1971 engagierte Henze den damals 22-jährigen Juristen, Schauspieler und Filmproduzenten Dieter Schidor als Regieassistenten für die Uraufführung der Show Der langwierige Weg in die Wohnung der Natascha Ungeheuer in Rom. Schidor, „ein lustiges, hochintelligentes unruhiges Menschenskind“, so Henze, produzierte den letzten Film Rainer Werner Fassbinders, Querelle, für den er Henze als Komponisten gewinnen wollte, wenn auch vergeblich. Die Freundschaft blieb jedoch bestehen bis zu Schidors frühem Tod im Alter von 39 Jahren.

Prägend für Henze war auch die Freundschaft mit Reinhold Kreile, Wegbegleiter und Anwalt des Komponisten seit den frühen 1960-er Jahren, dazu ein von Musik durchdrungener Schöngeist, der sich am Klavier auf seine drei bis vier wöchentlichen Konzertbesuche sorgfältig vorbereitete. Auch als CSU-Bundestagsabgeordneter hielt Kreile stets seine schützende Hand über den politisch weit links stehenden Komponisten. Kreile hat als langjähriger Chef der GEMA und in verschiedenen politischen Ämtern und Gremien unendlich viel für die Komponisten und Komponistinnen, sowohl solchen der E- als auch der U-Musik, geleistet; er hat mit Henze maßgeblich Form und Satzung der Hans Werner Henze-Stiftung gestaltet und war viele Jahre deren Vorstandsvorsitzender.

ERFOLGE AUF DEN MÜNCHNER OPERNBÜHNEN

Die Liebesbeziehung des Münchner Publikums zu Henzes Musiktheater nahm ihren Anfang im Jahr 1952, als der Choreograph Victor Gsovsky das Ballett Pas d’action im Prinzregententheater herausbrachte. Der Komponist erinnert sich in seiner Autobiografie Reiselieder mit böhmischen Quinten an die „unendlich langen Umbauten, meist viel länger dauernd als die vorhergegangene oder die kommende Szene“. Er hat das Stück dann zurückgezogen, um es 1966 als Ballettmusik für Rudolf Nurejews Tancredi in Wien wiederauferstehen zu lassen. 1961 wurde Henze im Cuvilliés-Theater für seine Elegie für junge Liebende gefeiert, die er schon für die Uraufführung in Schwetzingen inszeniert hatte und nun auch dirigierte. (Mehr als 50 Jahre später brachte die Bayerische Staatsoper eine Neuinszenierung des Stücks, wieder im Cuvilliés-Theater, heraus.) 1964 folgte Il Re Cervo (die gekürzte Fassung von König Hirsch), 1974 Boulevard Solitude, jeweils an der Bayerischen Staatsoper, und ein Jahr später die TV-Oper La Cubana am Gärtnerplatztheater. Da stellte sich heraus, dass das Fernsehstück sich nicht wirklich für die Bühne eignete, und der Komponist begann, über eine erheblich reduzierte Bühnenfassung nachzudenken, die ihrerseits am 27. Oktober 2022, dem zehnten Todestag des Komponisten, an der Staatsoper in Berlin zur Uraufführung kam. Dafür war das Ballett Undine, das der langjährige Ballettdirektor am Gärtnerplatz, Ivan Sertić, 1978 choreographierte, wieder ein grandioser Erfolg.

Danach übernahm das Nationaltheater neuerlich die Henze-Pflege und brachte 1992 Der Prinz von Homburg unter der musikalischen Leitung von Wolfgang Sawallisch heraus. Während der Intendanz von Sir Peter Jonas kam die komische Oper Der junge Lord 30 Jahre nach ihrer Uraufführung auf die Bühne des Nationaltheaters (Regie: Günter Krämer) und weitere 24 Jahre später auf diejenige des Gärtnerplatztheaters, diesmal in der Regie von Brigitte Fassbaender. Zwischenzeitlich inszenierte Claus Guth im Werkraum der Kammerspiele El Cimarrón. Von Jonas erhielt Henze seinen einzigen Münchner Kompositionsauftrag: Die Oper Venus und Adonis erlebte im Januar 1997 ihre Uraufführung. So intensiv und teilweise berückend schön ist die Musik dazu, dass die Zuschauenden nach 70 Minuten Spieldauer völlig verzaubert und erschöpft waren. Weil die Spieldauer jedoch keinen ganzen Abend ergibt, für einen halben Abend wiederum zu lang ist, hat sich das Werk bislang nicht in den Spielplänen etablieren können.

Die englische Katze, Henzes zweite komische Oper, welche die Scheinheiligkeit und Prüderie des Viktorianismus mit zynischer Schärfe bloßstellt, erlebte ihre Münchner Erstaufführung im Jahr 2000, wiederum am Gärtnerplatztheater.

Die Bassariden wurden 30 Jahre nach ihrer Salzburger Uraufführung in München zunächst konzertant ausprobiert, 1996 viermal mit den Münchner Philharmonikern unter Gerd Albrecht, bis sie während der Intendanz von Kent Nagano im Jahr 2008 an der Staatsoper in einer mustergültigen Inszenierung von Christof Loy herauskamen.

DIE MÜNCHENER BIENNALE

Am 8. März 1985 fand eine folgenreiche Begegnung zwischen dem Kulturreferenten der Stadt München, Jürgen Kolbe, und Hans Werner Henze statt. Da wurde die Gründung der Münchener Biennale beschlossen; sie sollte ein weltweit einzigartiges Festival für Opernaufführungen werden, für das die Stadt München maßgeblich die Aufträge erteilen würde. Henzes Erfahrungen in der kulturellen Gemeinwesenarbeit, die er in Montepulciano und in Österreich gesammelt hatte, flossen umfangreich in die Konzeption der der Biennale ein. Henze machte sich unverzüglich an die Arbeit, suchte Komponistinnen und Komponisten aus, zu ihnen passende Librettisten und Librettistinnen, desgleichen Regiepersonal und Ausführende. Er machte sich auf den Weg zu koproduzierenden Theatern, denn die neuen Stücke sollten ja im Repertoirebetrieb nachgespielt werden, suchte Sponsoren und ungewöhnliche Aufführungsorte. Von 1985 bis 1996 bedachte er neben den männlichen Kollegen zwölf Komponistinnen mit Aufträgen, nicht weil er eine Quote erfüllen wollte, sondern weil er „genderneutral“ nach jungen Talenten Ausschau gehalten hatte. Allein von den Auftragswerken der ersten Biennale können sich drei Stücke bis heute auf den internationalen Spielplänen behaupten, Stallerhof von Gerd Kühr, Bremer Freiheit von Adriana Hölzsky und Greek von Mark-Anthony Turnage. Auch für zahlreiche weitere Komponierende war die Biennale Ausgangspunkt ihrer internationalen Karriere. Nach 37 Jahren und 19 Festivals konnte sich die Biennale stabilisieren und ihren weltweiten Ruf stetig weiter ausbauen, auch unter Henzes Nachfolger Peter Ruzicka. Henze ist es gelungen, Kongressaal und Planetarium des Deutschen Museums für die Biennale herzurichten, sowohl Staatsoper als auch Gärtnerplatztheater für Koproduktionen zu begeistern, die großen Orchester der Stadt einzubinden, Deutsches Theater, Kammerspiele, Musikhochschule mit der Reithalle, alle Säle des Gasteigs und auch den Marienplatz zu bespielen. Sein kulturpolitisches Meisterstück in München war jedoch, den Stadtrat dazu zu bewegen, die Muffathalle in einen Spielort für die Biennale umzuwandeln. Diese ist zu einem Hotspot der alternativen Musikszene geworden, wenn auch nicht zu einem städtischen Haus für zeitgenössisches Musiktheater, wie es Henze vorschwebte. Und so kamen ihm gelegentlich Zweifel über die Nachhaltigkeit seiner Bemühungen, die er gern in dem Wortspiel ausdrückte: „Der Opa ist tot – die Oper in Not / Die Oper ist tot, der Opa in Not …“

Nicht zuletzt war die kunstvoll ausgestattete Wohnung Hans Werner Henzes und seines Lebensgefährten Fausto Moroni in der Zweibrückenstraße während der Biennale-Zeit ein wichtiger und prominenter Treffpunkt für Musik- und Kunstschaffende, ob Nachwuchs oder etabliert, aus der ganzen Welt; die ausgelassenen Feste, die dort gefeiert wurden, sind legendär.

Als ein deutscher, im Ausland lebender Prominenter war Hans Werner Henze 1993 zu Gast in den Kammerspielen, um eine Rede über das eigene Land zu halten. Die Reihe wurde vom Münchner Kulturreferat gemeinsam mit dem Bertelsmann-Verlag veranstaltet. An zentraler Stelle der Rede drückte er aus, was ihn als Künstler und Pädagoge an- und umtrieb:

Wir Künstler können uns der Gewalt widersetzen, denke ich, indem wir helfen, so viele Menschen wie nur immer möglich für die Angelegenheiten der Künste zu interessieren und sie damit aufmerksam und empfänglich zu machen für eine wunderbare Gegenwelt, die ja vorhanden ist, real existiert, eine Welt, in der Hoffnung und Freundlichkeit beheimatet sind.

Nunmehr als musikpolitische Autorität anerkannt, gelang es Henze 1995 in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat und dessen Chef Siegfried Hummel, die Auflösung des Münchener Kammerorchesters zu verhindern, indem Christoph Poppen als Chefdirigent gewonnen werden konnte, mit dem das Orchester eine inhaltliche Ausrichtung auf zeitgenössische Musik vornahm und dadurch für eine Zusammenarbeit mit der Biennale attraktiv wurde.

Zu guter Letzt blieben zahlreiche Ehrungen für Hans Werner Henzes Wirken in München nicht aus. 1990 erhielt er den Ernst von Siemens Musikpreis. 1991 folgte die Medaille „München leuchtet“ in Gold, 1996 der Kulturelle Ehrenpreis der Landeshauptstadt München und zwei Jahre später der Bayerische Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst. Im Jahr 2004 schließlich empfing er mit der Verleihung der Ehrendoktorwürde der Hochschule für Musik und Theater München den dritten seiner insgesamt fünf Doktorhüte. Eine schöne Würdigung des Komponisten formulierte der damalige Bundespräsident Richard von Weizäcker anlässlich der Verleihung des Ernst von Siemens Musikpreises in München:

An Ihnen, lieber Herr Henze, bewundern wir gleichermaßen Ihre ausgeprägte Sensibilität, mit der Sie teilnehmen an allem, was unseren Planeten bewegt, seine Menschen, seine Gesellschaften; Ihre überwältigende Kenntnis nicht nur des Musikalischen, sondern auch der Literatur, mit der Ihr Leben ganz buchstäblich verwoben ist und der Sie die Stoffe entlehnen; schließlich Ihre wahrlich imponierende und durch die Jahre völlig ungebrochene Kraft zur Innovation und zu stets Neuem.

ÜBERBLICK ÜBER DIE IN MÜNCHEN AUFGEFÜHRTEN MUSIKTHEATERWERKE HENZES
 

1952     Pas d’action Bayerische Staatsoper –
Prinzregententheater
1961     Elegie für junge Liebende Bayerische Staatsoper –
Cuvilliés-Theater
1964     Il Re Cervo Bayerische Staatsoper –
Nationaltheater
1974     Boulevard Solitude Bayerische Staatsoper –
Nationaltheater
1975     La Cubana Gärtnerplatztheater
1978     Undine Gärtnerplatztheater
1992     Der Prinz von Homburg Bayerische Staatsoper –
Cuvilliés-Theater
1995     Der junge Lord Bayerische Staatsoper –
Nationaltheater
1996     Die Bassariden Philharmonie im Gasteig
(konzertant)
1996     El Cimarrón Kammerspiele
1997     Venus und Adonis (UA) Bayerische Staatsoper –
Nationaltheater
2000     Die englische Katze Gärtnerplatztheater
2001      Le fils de l’air Muffathalle (konzertant)
2008     Der Idiot Jüdisches Zentrum
am Jakobsplatz (konzertant)
2008     Die Bassariden Bayerische Staatsoper –
Nationaltheater
2013     Elegie für junge Liebende Bayerische Staatsoper –
Cuvilliés-Theater
2019     Der junge Lord Gärtnerplatztheater
2025    Die englische Katze Bayerische Staatsoper –
Cuvilliés-Theater

 

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Michael Kerstan

Michael Kerstan leitet die Hans Werner Henze Stiftung. Er ist Mitbegründer des international tätigen El Cimarrón-Ensembles und arbeitet als Regisseur in Österreich, Deutschland, Italien und den U.S.A. Seine Inszenierung von Henzes Phaedra beim Maggio Musicale Fiorentino gewann den italienischen Kritikerpreis Premio Abbiati. Außerdem war er Künstlerischer Leiter des Jugendmusikfests Deutschlandsberg, der Jungen Kultur Hallein und der KulturRegion Stuttgart, Pressesprecher der Oper Nürnberg und Dramaturg des Internationalen Kammermusikfests Nürnberg. Er hat zahlreiche Essays zur zeitgenössischen Musik und zur Kulturpädagogik, Monografien zur regionalen Kulturgeschichte, Theaterstücke und Opernlibretti verfasst.

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