Akademiekonzerte

Große Symphonik, exzellente Solisten, spannende Newcomer: die Akademiekonzerte der Spielzeit 2024/25 versprechen aufregende Abende mit berühmten und seltenen Werke auf den Programmen, die in teils ungewohnten Kombinationen ein neues Licht auf vermeintlich vertraute Kompositionen werfen.

Als „Akademien“ wurden schon im 18. und 19. Jahrhundert (oft privat organisierte) Konzerte bezeichnet. Der Münchner Verein „Musikalische Akademie e. V.“ wurde 1811 aus der Mitte des damaligen Hofopernorchesters gegründet. Die Musiker wollten in München endlich eine professionelle Konzertreihe etablieren. Tatsächlich war es die erste symphonische Konzertreihe in dieser Stadt, die noch heute von einem Gremium aus der Mitte des Orchesters programmatisch geplant wird. Diese nunmehr über zweihundertjährige Tradition der Akademiekonzerte wird auch unter der künstlerischen Leitung von Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski fortgeführt, der selbst drei Programme dirigiert. Außerdem stehen Debüts mit den junge Dirigenten Thomas Guggeis und Tarmo Peltokoski auf dem Plan, Krzysztof Urbański kehrt zurück ans Pult. Vokalsoli übernehmen Elīna Garanča und Matthias Goerne sowie das Quartett mit Hanna-Elisabeth Müller, Emily Sierra, Daniel Behle und Christof Fischesser, mit Solokonzerten sind Daniel Lozakovich (Violine) und Emanuel Graf (Violoncello) zu erleben.