© Kristina Kalinina

Bekhzod Davronov

Der Tenor Bekhzod Davronov stammt Samarkand (Usbekistan) und studierte am dortigen Staatlichen Konservatorium. Als Mitglied im Opernstudio des Navoi-Theaters in Taschkent stand er als Junger Zigeuner (Aleko) und Lykow (Die Zarenbraut) auf der Bühne. Von 2018 an war er Ensemblemitglied am Bolschoi-Theater Moskau, wo er u. a. in La traviata, Béatrice et Bénédict, Boris Godunow, Die Zarenbraut, Das Märchen vom Zaren Saltan und Der Dämon zu erleben war; zu seinem Repertoire gehören weiterhin Il Duca di Mantova (Rigoletto), Tamino (Die Zauberflöte) und die Titelpartie von Les contes d’Hoffmann. Gastengagements führten ihn an die Wiener Staatsoper, ans Teatro San Carlo in Neapel, an die Prager Staatsoper, an die Santa Fe Opera sowie zu den Festspielen nach Salzburg und Glyndebourne. 2021 gewann er den 2. Preis beim Operalia-Wettbewerb. Mit der Partie des Anatol Kuragin in der Neuproduktion von Krieg und Frieden gab er 2023 sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper. 2025/26 kehrt er mit der Partie des Nemorino (L’elisir d’amore) und als Herzog von Mantua in der Neuproduktion von Rigoletto hierher zurück. (Stand: 2026)