Rudolf Heinrich
Rudolf Heinrich studierte Malerei an der Kunstschule Burg Giebichenstein in Halle (Saale). Nach seinem Studium begann er als Bühnenbildner an den Bühnen Halle. Von 1954 bis 1961 war er Ausstattungsleiter an der Komischen Oper Berlin. 1961 wurde er ordentliches Mitglied der Akademie der Künste in Berlin (Ost). Engagements führten ihn an zahlreiche internationale Bühnen. 1970 erhielt er eine Professur für Bühnenbild an der Münchner Akademie der Bildenden Künste. Bis zu seinem Tod 1975 arbeitete er regelmäßig mit Günther Rennert zusammen, zunächst bei den Salzburger Festspielen, später an der Bayerischen Staatsoper. Hier stattete er u. a. die Inszenierungen von Le nozze di Figaro, Ariadne auf Naxos, Don Carlo, Antigonae, La bohème und Tosca aus. (Stand: 2025)