Leonidas Kavakos

Leonidas Kavakos ist einer der großen Geiger unserer Zeit. Erstudierte zunächst in seiner Heimatstadt Athen und ergänzte seine Ausbildung bei Josef Gingold an der Indiana University. 1985 gewann er den Sibelius- und drei Jahre später den Paganini-Wettbewerb. Er tritt mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, der Staatskapelle Dresden, den Wiener Philharmonikern, dem Budapest Festival Orchestra, der Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem Orchester der Mailänder Scala, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem London Symphony Orchestra, dem Boston Symphony Orchestra, dem New York Philharmonic Orchestra und dem Toronto Symphony Orchestra auf. Auch zu Festivals wie dem Verbier Festival, dem Lucerne Festival und den Salzburger Festspielen wird er eingeladen, darüber hinaus leitet er sein eigenes Musikfestival im Athener Megaro Mousikis. Er arbeitet u. a. mit Zubin Mehta, Riccardo Chailly, Herbert Blomstedt und Valery Gergiev zusammen. Gemeinsam mit den Capuçon-Brüdern, Antoine Tamestit, Yo-Yo Ma, Nikolai Lugansky, Denis Kozhukhin, Emanuel Ax und Yuja Wang ist er häufig auch in Kammerkonzerten zu erleben. Für seine Einspielung aller Beethoven-Sonaten mit Enrico Pace wurde er mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet, 2014 war er Gramophone Artist of the Year. Seit einiger Zeit verbindet er immer öfter die Tätigkeit als Dirigent und Solist. Sechs Jahre lang war er Principal Guest Artist der Camerata Salzburg, deren künstlerische Leitung er von 2007 bis 2009 übernahm; außerdem dirigierte er bislang u. a. das Gürzenich-Orchester Köln, die Wiener Symphoniker, das Chamber Orchestra of Europe, die Filarmonica Teatro La Fenice, das Houston Symphony Orchestra, das Israel Philharmonic und das New York Philharmonic Orchestra. Er ist bis heute der einzige Geiger, der die Erstfassung von Jean Sibelius’ Violinkonzert spielen und aufnehmen durfte. Er spielt die „Willemotte“-Stradivari von 1734. (Stand: 2025)