Alexander Köpeczi
Der Bass Alexander Köpeczi begann seine musikalische Ausbildung als Pianist und studierte in der Folge Gesang an der Gheorghe-Dima-Musikakademie in Cluj-Napoca (Rumänien). Sein internationales Debüt als Solist gab er 2014 beim Opernfestival Miskolc in Ungarn. 2017 wurde er Mitglied des Lya-Hubic-Opernstudios an der Rumänischen Nationaloper in Cluj-Napoca und 2019 Solist der dortigen Staatlichen Ungarischen Oper, wo er u. a. als José Castro (La fanciulla del West), Lodovico (Otello) und Sarastro (Die Zauberflöte) auf der Bühne stand. An der Ungarischen Staatsoper in Budapest gab er 2020/21 Rollendebüts als König (Aida) und Ein Arzt (Pelléas et Mélisande). 2022 debütierte er als Sprecher (Die Zauberflöte) an der Komischen Oper Berlin, 2024 als Alvise Badoero (La Gioconda) am Teatro di San Carlo in Neapel und als Colline (La bohème) an der Semperoper Dresden. Er singt regelmäßig am Royal Opera House Covent Garden in London. 2020 gewann er beim Internationalen Tenor-Viñas-Gesangswettbewerb in Barcelona den Sonderpreis für die beste Verdi-Interpretation. Von 2022 bis 2024 war er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper und sang hier u. a. Sarastro, Colline, Ramfis sowie König (Aida), Tom (Un ballo in maschera), Zuniga (Carmen), Onkel Bonzo (Madama Butterfly) und Reinmar von Zweter (Tannhäuser). In der Spielzeit 2025/26 ist er hier als Ferrando (Il trovatore) zu erleben. In der Spielzeit 2026/27 kehrt er als Sparafucile (Rigoletto) zurück. (Stand: 2026)