Matthias Piro

Matthias Piro studierte Musiktheaterregie in Hamburg und schloss das Studium mit einer Inszenierung von Eugen Onegin ab. Davor arbeitete er als freier Assistent an der Oper Graz, der Staatsoper Stuttgart, dem Theater an der Wien, am Nationaltheater Weimar, den Theatern Chemnitz, dem Badischen Staatstheater Karlsruhe sowie der Norrlandsoperan in Umea und dem Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel u. a. mit Verena Stoiber und Tobias Kratzer zusammen. Als persönlicher Assistent verband ihn mit der Regisseurin Lydia Steier eine langjährige Zusammenarbeit, aus der Produktionen wie The Rake’s Progress am Theater Basel und Die Zauberflöte bei den Salzburger Festspielen hervorgingen. Am Luzerner Theater führte er zusammen mit Lydia Steier Co-Regie bei Kagels Staatstheater und bei Der Rosenkavalier. Zu seinen jüngsten eigenen Regiearbeiten zählen Schuberts Winterreise und Ludger Vollmers Tschick am Volkstheater Rostock, Il trionfo della fedeltà am Staatstheater Darmstadt, Verdis Attila bei den Opernfestspielen Heidenheim sowie Philip Glass’ Les Enfants terribles an der Opéra de Lille. Seit der Spielzeit 2023/24 arbeitet er als Regiemitarbeiter und Co- Regisseur mit Tobias Kratzer u. a. bei Haas’ Liebesgesang in Bern sowie bei Die Passagierin und Das Rheingold und Die Walküre an der Bayerischen Staatsoper zusammen. Seit der Spielzeit 2025/26 ist Matthias Piro zudem als Referent des Intendanten für den szenischen Bereich an der Hamburgischen Staatsoper tätig. In der Spielzeit 2026/27 kehrt er für Siegfried und Die Götterdämmerung nach München zurück. (Stand: 2026)