Bas Wiegers

Der aus den Niederlanden stammende Dirigent Bas Wiegers erhielt seine musikalische Ausbildung in Amsterdam und Freiburg. Im Anschluss widmete er sich zunächst einer erfolgreichen Karriere als Geiger mit Schwerpunkt auf die historisch informierte Aufführungspraxis. 2009 erhielt er das Dirigierstipendium der Kersjes Foundation und assistierte in der Folge Mariss Jansons und Susanna Mälkki beim Royal Concertgebouw Orchestra, was seine Entscheidung, sich voll und ganz dem Dirigieren zu widmen, bestärkte. Bas Wiegers arbeitete u. a. mit dem Residentie Orkest, Nederlands Philharmonisch Orkest, Rotterdam Philharmonic und an der Seite von Peter Eötvös mit dem Royal Concertgebouw Orchestra. Darüber hinaus gastierte u. a. er beim WDR Sinfonieorchester, beim Estonian National Symphony Orchestra, beim Athens State Orchestra, bei der Britten Sinfonia, beim Ensemble Modern, bei den Neuen Vokalsolisten Stuttgart und auf Festivals wie Wien Modern, Holland Festival, November Music, Huddersfield Contemporary Music Festival, London Almeida Festival, Aldeburgh Music Festival und Acht Brücken in Köln. 2018/2019 wurde Bas Wiegers zum ersten Gastdirigenten des Klangforum Wien berufen. Seit der Spielzeit 2022/23 ist er Associated Conductor des Münchner Kammerorchesters. Eine enge Zusammenarbeit verbindet Bas Wiegers mit Komponist:innen wie Georges Aperghis, Georg Friedrich Haas, Helmut Lachenmann, Salvatore Sciarrino und Rebecca Saunders.  2019 brachte er die revidierte Fassung von Georg Friedrich Haasʼ Oper Koma am Stadttheater Klagenfurt zur Uraufführung. Darüber hinaus engagiert er sich in der Nachwuchsförderung als Gastprofessor für Orchesterdirigieren am Konservatorium von Amsterdam. An der Bayerischen Staatsoper debütiert er in der Spielzeit 2026/27 als Musikalischer Leiter von Koma im Rahmen des Ja, Mai-Festivals.