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Katharina Konradi

Die kirgisische Sopranistin Katharina Konradi studierte Gesang bei Julie Kaufmann in Berlin sowie Liedgestaltung bei Christiane Iven und Donald Sulzen an der Hochschule für Musik und Theater in München. Nach einem Engagement am Hessischen Staatstheater Wiesbaden war sie von 2018 bis 2025 Ensemblemitglied der Staatsoper Hamburg. Als Gast trat sie außerdem u. a. an der Semperoper Dresden, an der Wiener Staatsoper, am Opernhaus Zürich, am Royal Ballet & Opera in London sowie bei den Bayreuther Festspielen und beim Glyndebourne Festival auf. Zu ihrem Repertoire gehörten Partien wie Ilia (Idomeneo), Konstanze (Die Entführung aus dem Serail), Susanna (Le nozze di Figaro), Despina (Così fan tutte), Pamina (Die Zauberflöte), Marzelline (Fidelio), Ännchen (Der Freischütz), Clorinda (La Cenerentola), Gilda (Rigoletto), Oscar (Un ballo in maschera), Nannetta (Falstaff), Junger Hirte (Tannhäuser), Woglinde (Das Rheingold und Götterdämmerung), Gretel (Hänsel und Gretel), Zdenka (Arabella) und Musetta (La bohème). Auch als Konzertsängerin ist sie weltweit gefragt, Liederabende gab sie u. a. in der Elbphilharmonie Hamburg, bei den Schubertiaden in Hohenems und Schwarzenberg und in der Wigmore Hall in London. 2026 wurde sie mit dem Opus Klassik für die Soloeinspielung des Jahres ausgezeichnet. An der Bayerischen Staatsoper debütierte sie 2021 als Sophie (Der Rosenkavalier) und war hier bislang außerdem als Susanna und Adele (Die Fledermaus) zu erleben. (Stand: 2026)