Otto Pichler
Otto Pichler erhielt seine Ausbildung an der Ballettschule des Landestheaters Salzburg sowie am Studio des Theaters an der Wien. Seit 2000 ist er als Choreograph und Regisseur tätig. Er schuf Choreographien in Inszenierungen von Günter Krämer, Nicolas Brieger, David Mouchtar-Samorai und Bernd Mottl u. a. an den Opernhäusern in Karlsruhe (Der Vetter aus Dingsda, Fantasio), Wiesbaden (Orfeo ed Euridice), Dresden (Penthesilea, Die Fledermaus), Köln (Turandot, Krieg und Frieden), Hannover (My Fair Lady) und Paris (Der Ring des Nibelungen) sowie bei den Salzburger Festspielen (Mitridate, re di Ponto). Für Barrie Kosky entwarf er u. a. die Choreographie für Saul beim Glyndebourne Festival sowie an der Komischen Oper Berlin für Kiss me, Kate, Die sieben Todsünden, L’incoronazione di Poppea, Die schöne Helena, Die Nase, Anatevka, Candide, Carmen, The Bassarids, Orpheus in der Unterwelt, La Cage aux folles, Chicago und West Side Story, bei der er auch als Co-Regisseur fungierte. Zu seinen eigenen Regiearbeiten gehören Inszenierungen von Die Csárdásfürstin, Die lustige Witwe, Märchen im Grandhotel, Jesus Christ Superstar, Hello, Dolly! und Jekyll & Hyde. An der Bayerischen Staatsoper erarbeitete er die Choreographie für Der feurige Engel und Die Fledermaus (Regie: Barrie Kosky). 2025/26 kehrte er für die Neuproduktion Die Nacht vor Weihnachten hierher zurück. (Stand: 2025)