Tobias Staab

Tobias Staab arbeitet als freischaffender Regisseur, Kurator und Dramaturg, u. a. an den Münchner Kammerspielen, dem Schauspielhaus Zürich, für die Ruhrtriennale und die Opera Vlaanderen in Antwerpen. Mit dem Choreografen Richard Siegal gründete er 2016 die Tanzkompanie Ballet of Difference. Außerdem ist er Mitglied des Performance-Kollektivs FARN. Als Kurator etablierte er u. a. Ritournelle,ein Festival für elektronische Musik an den Münchner Kammerspielen, das transdisziplinäre Festival Noise Signal Silence in München und Köln, und im Rahmen des Bauhaus100 Festivals an der Akademie der Künste in Berlin das Programm Hyper. 2019 war er Mitbegründer des DIVE Festivals of Immersive Arts in Bochum, wo er auch das Media Art Center Oval Office kuratierte. Zusammen mit Guy Weizmann gestaltete er 2022 das Dance and Digital Space Program des Dance Congress in Mainz. Seit 2023 ist er Künstlerischer Leiter des International DANCE Festivals in München. 2021 war sein Performance-Film Work auf ARTE zu sehen und er arbeitete als Co-Regisseur an der Streaming-Performance All for One and One for the Money. Seit 2020 konzentriert er sich zunehmend auf Videokunst und die künstlerische Auseinandersetzung mit KI-Systemen. In diesem Kontext entstanden Arbeiten wie die 5-Channel-Video-Installation Trans Corporal Formations (2021) oder die Performance AutonomousAvatar, die im Juni 2025 im Rahmen der Art Basel zu sehen sein wird. Mit Lotte van den Berg arbeitete er bereits für die Projekte Building Conversation und Dying Together zusammen. Matsukaze ist sein Regiedebüt an der Bayerischen Staatsoper. (Stand: 2025)