Mirjam Mesak

Mirjam Mesak, geboren in Tallinn (Estland), erhielt ihre musikalische Ausbildung u. a. an der Guildhall School of Music and Drama in London. Zudem besuchte sie Meisterkurse bei Graham Johnson, Edith Wiens, Brigitte Fassbaender und Julius Drake. Gastengagements führten sie u. a. an die Opéra de Monte-Carlo, an die Royal Danish Opera in Kopenhagen und zum Puccini-Festival in Torre del Lago. Zudem singt sie regelmäßig an der Estnischen Nationaloper und in Konzerten mit dem Estnischen Nationalen Symphonieorchester. Von 2018 bis 2020 war sie Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper und wechselte danach ins hiesige Ensemble. Seitdem sang sie hier u. a. Adele (Die Fledermaus), Anna (Nabucco), Marzelline (Fidelio), Musetta (La bohème), Juliette (Die tote Stadt), Oscar (Un ballo in maschera), Ännchen (Der Freischütz), Freia (Das Rheingold), Gretel (Hänsel und Gretel), Häher / Frau Pasek (Das schlaue Füchslein), Dame der Lady Macbeth (Macbeth) und die Titelpartie in Iolanta. 2022 feierte der Film Orphea in Love von Regisseur Axel Ranisch mit ihr in der Hauptrolle an der Bayerischen Staatsoper Premiere. In der Spielzeit 2025/26 ist sie u. a. als Ännchen, Marzelline und als Female Consort II in der Uraufführung Of One Blood zu erleben. Ihre Partien in der Spielzeit 2026/27 umfassen u. a. Jasmin in der Neuproduktion Koma, Adele und Dame der Lady Macbeth. (Stand: 2026)