Juliane Banse
Die Sopranistin Juliane Banse studierte bei Brigitte Fassbaender und Daphne Evangelatos an der Hochschule für Musik und Theater in München. Im Alter von 20 Jahren gab sie ihr Debüt als Pamina in DieZauberflöte an der Komischen Oper Berlin. Gastengagements führten sie an die Deutsche Oper Berlin, die Oper Köln, das Opernhaus Zürich, das Brüsseler Opernhaus La Monnaie / De Munt, die Wiener Staatsoper, die Metropolitan Opera in New York sowie zu den Salzburger Festspielen und zum Glyndebourne Festival. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Tatjana (Eugen Onegin), Donna Elvira (Don Giovanni), Leonore und Marzelline (Fidelio), La Contessa di Almaviva (Le nozze di Figaro), Fiordiligi (Così fan tutte), Sophie (Der Rosenkavalier), Rosalinde (Die Fledermaus) und die Titelpartien in Manon, Arabella und Genoveva. Sowohl für ihre Einspielung von Walter Braunfelsʼ Jeanne dʼArc als auch für Gustav Mahlers achte Symphonie erhielt sie 2011 den ECHO Klassik. In der Spielzeit 1994/95 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper als Pamina und war hier seither u. a. als Füchslein Schlaukopf (Das schlaue Füchslein), Die Gänsemagd (Königskinder) und Galatea (Acis und Galatea / Dido and Aeneas) zu erleben. Zur feierlichen Wiedereröffnung des Cuvilliés-Theaters sang sie 2008 Ilia (Idomeneo). Partien in der Spielzeit 2025/26: Gertrud (Hänsel und Gretel), Marcellina (Le nozze di Figaro) und Kathinka (Die verkaufte Braut). (Stand: 2026)