Das 1818 eröffnete Nationaltheater ist der Hauptspielort der Bayerischen Staatsoper, des Bayerischen Staatsballetts und des Bayerischen Staatsorchesters. Der klassizistische Bau bietet insgesamt 2.101 Zuschauer:innen Platz. Die nach dem Zweiten Weltkrieg neu errichtete Bühne zählt mit 2.500 Quadratmetern zu den größten der Welt. Werke wie Richard Wagners Tristan und Isolde oder Die Walküre wurden hier uraufgeführt.

Besucher:innen haben die Möglichkeit, das Nationaltheater sowohl in einer unsererzahlreichen und abwechslungsreichen Führungenvor Ort zu besichtigen aber auch virtuell zu besuchen. 

--> Hier kommen Sie zu unserer Führungsseite

Eine Besichtigung des Nationaltheaters lässt sich selbstverständlich auch im Rahmen eines Opern-, Ballett- oder Konzertbesuchs ermöglichen. Bitte beachten Sie hierzu unseren Spielplan. Eine Stunde vor Vorstellungsbeginn öffnet das Haus für Gäste der Vorstellung und bietet die Möglichkeit, durch die Prunksäle zu schlendern oder die kuratierte Porträtgalerie zu besichtigen, in der bedeutsame Künstler:innen des Hauses in Gemälden und Kunstwerken verewigt wurden.

Finden Sie hier weitere Informationen zur Geschichte der Bayerischen Staatsoper

Lageplan

Parkett

NATIONALTHEATER VIRTUELL BESUCHEN

Besuchen Sie unser Haus auch virtuell mit Ihrem  Smartphone, Tablet oder PC über Google Arts & Culture. Die 360-Grad-Aufnahmen gewähren nicht nur neue Perspektiven und Überraschungen in den Räumen des Nationaltheaters, sondern sind auch mit spannenden geschichtlichen Hintergründen angereichert.

Sogenannte Online-Ausstellungen geben außerdem einen multimedialen Einblick in die Geschichte der Bayerischen Staatsoper und des Bayerischen Staatsballetts und sind einen Besuch wert!

PORTRÄTGALERIE

Die Porträtgalerie in den Gängen und Einlassbereichen des Nationaltheaters ist ein Stück (Münchner) Operngeschichte.und erinnert an herausragende, mit der Bayerischen Staatsoper verbundene Persönlichkeiten. Sie reicht zurück bis zu Künstler:innen des 18. Jahrhunderts, die einhundert Jahre nach ihrem Wirken, als Generalintendant Ernst von Possart die Sammlung 1899 als „Künstlerahnengalerie des Königlichen Hoftheaters zu München“ gründete, posthum porträtiert wurden.

Im Zuge des Forschungsprojekts „Wie man wird, was man ist“, in dem sich die Bayerische Staatsoper kritisch mit ihrer Geschichte zwischen 1933 und 1963 auseinandersetzte, entstanden 23 Audio-Biographien zu bedeutenden Persönlichkeiten der Staatsoper, die sich auch in der Porträtgalerie wiederfinden.

Besucher:innen des Nationaltheaters können sich diese Audioguides vor den Vorstellungen und während der Pausen gegen ein Pfand (Führerschein oder € 50) im Opernshop im Parkett ausleihen und vor den entsprechenden Gemälden die Biographien mit Musikbeispielen anhören.