Mauro Borgioni

Der Bariton Mauro Borgioni studierte Gesang zunächst an der am Conservatorio di Musica „Francesco Moralcchi“, dann an der Scuola Civica in Mailand und zuletzt der Fondation Royaumont, gefördert durch ein Stipendium für Barockmusik. Ein Schwerpunkt seines künstlerischen Schaffens liegt auf der Barock- und zeitgenössischen Musik. Zu seinem Repertoire zählen Garibaldo (Rodelinda, regina de’ Longobardi), Polyphemus (Acis and Galatea) von Händel, Astolfo (Orlando furioso) und Aquilio (Il farnace) von Vivaldi, Aeneas in Dido and Aeneas von Purcell, Gugliemo (Così fan tutte), Traveller in Curlew River von Britten und Aye in Akhnaten von Philipp Glass sowie die Titelpartien in L’Orfeo und Il Ritorno di Ulisse von Monteverdi sowie Brittens Noye’s Fludde. Zu seinem Konzertrepertoire zählen u. a. Monteverdis Vespro della Beata Vergine, die Johannes- und Matthäuspassion sowie die h-Moll-Messe von Bach, Vivaldis Senna festeggiante, Haydns Paukenmesse und Mozarts Vesperae solennes de Confessore, Requiem und Große Messe in c-Moll. Er arbeitet mit Dirigenten wie Jordi Savall, Giovanni Antonini, Ottavio Dantone, Federico Maria Sardelli oder Alessandro De Marchi zusammen und trat bislang u. a. in der Hamburger Elbphilharmonie, in der Berliner Philharmonie, am Theater Kiel, im Wiener Konzerthaus, im Teatro Regio in Turin, im Teatro del Maggio Musicale in Florenz, im Teatro Massimo in Palermo, im Teatro Alighieri in Ravenna, im Théâtre du Châtelet und im Théâtre des Champs-Elysées in Paris, im Palau de la Música Catalana in Barcelona und bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik auf. An der Bayerischen Staatsoper ist er in der Spielzeit 2025/26 erstmals im Rahmen des Festspiel-Barockkonzerts zu hören. (Stand: 2026)