Daniele Callegari

Der italienische Dirigent Daniele Callegari studierte zunächst Kontrabass und Schlagzeug am Conservatorio Giuseppe Verdi in Mailand und wurde anschließend Mitglied im Orchester des dortigen Teatro alla Scala, wo er auch sein Debüt als Operndirigent gab. Von 1998 bis 2001 war er Chefdirigent der Wexford Festival Opera und anschließend bis 2008 beim Antwerpener Royal Flanders Philharmonic Orchestra, von 2021 bis 2023 Chefdirigent des Orchestre Philharmonique de Nice an der Opéra Nice Côte d'Azur. Als Gastdirigent dirigierte er u. a. an den Opernhäusern von Berlin, Dresden, Wien, Paris, Oslo, Seoul und Tokio. Zuletzt leitete er u. a. Il trovatore und Rigoletto an der Metropolitan Opera in New York; letzteres auch am Teatro La Fenice in Venedig, Tosca an der Kungliga Operan in Stockholm und beim Puccini Festival sowie Cavalleria Rusticana / Pagliacci an der Staatsoper Hamburg. Mit der Bayerischen Staatsoper verbindet ihn eine inzwischen 25-jährige Zusammenarbeit: Sein Debüt am Nationaltheater München gab er 2001 mit einer Vorstellungsserie von La bohème; seither folgten über ein halbes Hundert Dirigate von italienischen Opern wie L’elisir d’amore, Norma, Rigoletto, Un ballo in maschera, Aida, Tosca und Madama Butterfly. In den Münchner Opernfestspielen 2025 leitet er hier Vorstellungen der Neuproduktion von Cavalleria rusticana / Pagliacci. (Stand: 2025)