Mahan Esfahani

Mahan Esfahani, geboren in Teheran, studierte Musikwissenschaft und Geschichte an der Stanford University in Kalifornien (USA). Er arbeitete als Korrepetitor und studierte Cembalo in Boston bei Peter Watchorn und in Prag bei Zuzana Růžičková. Als erster und bislang einziger Cembalist wurde er zum BBC New Generation Artist (2008–2010) ernannt; zudem ist er Preisträger des Borletti-Buitoni-Preises 2009 sowie der Wigmore Medaille 2022 für seine Verdienste um die klassische Musik. Ihn verbindet eine Zusammenarbeit mit zahlreichen zeitgenössischen Komponisten, darunter Brett Dean und Miroslav Srnka. Sein Engagement für zeitgenössische Cembalomusik spiegelt sich in seiner 2020 bei Hyperion erschienenen Veröffentlichung Musique? wider – einer Zusammenstellung elektronischer und akustischer Werke, darunter die moderne Wiederaufführung von Luc Ferraris Programme commun für Cembalo und Tonband. Er arbeitet regelmäßig als Radiokommentator, u. a. für die BBC, und produziert selbst Radiodokumentationen. Als Autor verfasst er Kulturkommentare und Rezensionen für The Critic, The New Yorker, The Guardian und The Times. An der Bayerischen Staatsoper gibt er 2025/2026 sein Debüt als Solo-Cembalist in der Uraufführung von Brett Deans Of One Blood. (Stand: 2025)