Marc Leroy-Calatayud

Der Sohn eines französischen Vaters und einer bolivianischen Mutter wurde in Lausanne geboren und wuchs dort auch auf. Er studierte Dirigieren in Wien und Zürich bei Mark Stringer und Johannes Schlaefli und war war Stipendiat der Akademie Musiktheater Heute (2018–2021) Von 2016 bis 2019 war er "chef assistant" an der Opéra National de Bordeaux, wo er regelmäßig Opern- und Ballettaufführungen sowie Sinfoniekonzerte dirigierte. Von 2018 bis 201 war er Stipendiat der Akademie "Musiktheater Heute" in der Sparte Dirigieren. In der Saison 2021/22 wirkte er als artiste-en-résidence beim Orchestre National de Cannes, in der Saison 2022/23 war er "chef associé" des Orchestre de Chambre de Genève, wo er unter anderem eine von der Kritik gefeierte halbszenische Produktion von Gounods Roméo et Juliette mit Benjamin Bernheim dirigierte. In der Saison 2025/26 ist Marc Leroy-Calatayud Erster Gastdirigent bei der Opéra de Tours; dieses Engagement umfasst ein Symphoniekonzert mit dem Orchestre Symphonique Région Centre-Val de Loire sowie die musikalische Litung der Opernproduktion Orphée aux enfers in der Regie von Olivier Py.

Zu den Höhepunkten dieser Saison zählen neben seinem Debüt beim Bayerischen Staatsballett mit Onegin auch seine Rückkehr zum Japanischen Nationalbellett mit Frederick Ashtons Cinderella, sein Operndebüt an der Opéra National de Lorraine (Dialogues des Carmélites), Operngala-Aufführungen in Bilbao mit Xabier Anduaga und Nadine Sierra, eine konzertante Aufführung von La voix humaine mit Patricia Petibon an der Opéra national de Lyon sowie sein Debüt in der Hamburger Elbphilharmonie bei einem Galakonzert mit Benjamin Bernheim und der Nordwestdeutschen Philharmonie. Zu den bisherigen Höhepunkten seiner Opernkarriere zählen Auftritte am Théâtre des Champs-Élysées mit Les Siècles (Werther), an der Oper Lausanne (Fortunio von André Messager) und sein Debüt an der Wiener Staatsoper (Roméo et Juliette).

(Stand: Februar 2026)