Mitsuko Uchida

Mitsuko Uchida begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von zwölf Jahren bei Richard Hauser in Wien; weiteren Unterricht erhielt sie von Wilhelm Kempff, Stefan Askenase und Nikita Magaloff. 1969 gewann sie den 1. Preis beim Wiener Beethoven-Wettbewerb, 1970 den 2. Preis beim internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau. Seit 1972 lebt sie in London. Von den renommiertesten Orchestern der Welt wird sie regelmäßig zu Konzerten eingeladen, darunter die Berliner Philharmoniker, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Concertgebouw-Orchester in Amsterdam, das London Symphony Orchestra, das London Philharmonic Orchestra und – in den USA – das Chicago Symphony und das Cleveland Orchestra. Zu den Dirigenten, mit denen sie bisher zusammengearbeitet hat, gehören Bernard Haitink, Sir Simon Rattle, Riccardo Muti, Esa-Pekka Salonen, Vladimir Jurowski, Andris Nelsons, Gustavo Dudamel und Mariss Jansons. Seit 2016 ist sie künstlerische Partnerin des Mahler Chamber Orchestra. Außerdem gibt sie regelmäßig Klavierabende in Wien, Berlin, Paris, Amsterdam, London, New York und Tokio und ist häufiger Gast bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen. Ihre Diskographie umfasst Gesamtaufnahmen der Klaviersonaten von Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert. Ihre Einspielungen von Arnold Schönbergs Klavierkonzert und Ludwig van Beethovens Diabelli-Variationen gewannen den Gramophone Award. Sie hat den Borletti-Buitoni Trust mitgegründet das Marlboro Music Festival geleitet, ist Trägerin der Goldenen Mozart-Medaille des Mozarteums Salzburg und des Praemium Imperiale der Japan Art Association, wurde mit der Goldmedaille der Royal Philharmonic Society und der Wigmore Hall Medal ausgezeichnet und erhielt die Ehrendoktorwürde der Universitäten Oxford und Cambridge. Im Jahr 2009 wurde sie zur Dame Commander of the Order of the British Empire ernannt, seit 2025 ist sie Ehrenmitglied des Wiener Musikvereins. Im 1. Akademiekonzert der Spielzeit 2026/27 konzertiert sie erstmals mit dem Bayerischen Staatsorchester. (Stand: 2026)