Sonya Yoncheva
Sonya Yoncheva studierte zunächst Klavier und Gesang in ihrer Heimatstadt Plovdiv (Bulgarien) und setzte ihr Gesangsstudium bei Danielle Borst am Conservatoire de musique in Genf fort. Ihr Opernrepertoire umfasst zahlreiche große Sopranpartien wie Maddalena di Coigny (Andrea Chénier), Desdemona (Otello), Violetta Valéry (La traviata), Mimì (La bohème), Elisabeth de Valois (französische Fassung von Don Carlos), Imogene (Il pirata)sowie die Titelpartien in Norma, Luisa Miller, Fedora, Madama Butterfly, Manon Lescaut, Tosca, Iolanta, Médée, Alcina und L’incoronazione di Poppea. Engagements führten sie u. a. an die Wiener Staatsoper, ans Teatro alla Scala in Mailand, ans Teatro Real in Madrid, ans Gran Teatre del Liceu in Barcelona, an die Opéra national de Paris, ans Royal Opera House Covent Garden in London, an die Metropolitan Opera in New York sowie zu den Salzburger Festspielen. 2012 gewann sie den 1. Preis sowie den CulturArte Preis des Operalia-Wettbewerbs; 2021 wurde sie mit dem Opus Klassik als Sängerin des Jahres ausgezeichnet. An der Bayerischen Staatsoper debütierte sie 2014 als Violetta Valéry und sang hier seitdem u. a. auch Mimì, Tosca, Cio-Cio-San und Norma. 2025/26 singt sie hier Norma. In der Spielzeit 2026/27 wird sie die Titelpartie von Manon Lescaut übernehmen. (Stand: 2026)