Kammerkonzerte 2026/27

Das Bayerische Staatsorchester und seine Mitglieder aus 24 Nationen spielen nicht nur große Oper und symphonische Musik, sondern seit vielen Jahrzehnten besonders leidenschaftlich auch in kleinen Formationen Kammerkonzerte. Seit 1960 existiert die Kammermusikreihe, die inzwischen in der Allerheiligen Hofkirche beheimatet ist und in jeder Spielzeit sechs sonntägliche Matineen mit unterschiedlichen Besetzungen anbietet. Außerdem gibt es als Bestandteil der Münchner Opernfestspiele teils größer besetzte Kammerkonzerte im Cuvilliés-Theater. Die Hermann-Levi-Akademie mit dem Orchesternachwuchs trägt mit ihren Programmen zum instrumentalen Profil der Bayerischen Staatsoper bei. Aus den kammermusikalischen Aktivitäten haben sich mit der Zeit eigene Ensembles gebildet, die auch weit über München hinaus konzertieren.

In der Spielzeit 2026/27 geben zwei ganz verschiedene Programme den Auftakt der Staatsorchester-Kammerkonzerte: zuerst ein Schlagwerk-Spektakel mit Marimba- und Vibraphon, dann poetische Holzbläserklänge aus Romantik und früher Moderne. Die weiteren vier Kammerkonzert-Matineen und die fünf Festspiel-Kammerkonzerte im Cuvilliés-Theater bilden eine saisonübergreifende Reihe: Der zweihundertste Todestag von Ludwig van Beethoven im Jahr 2027 ist Anlass, zentrale Werke ebenso wie selten zu hörende Raritäten seines kammermusikalischen Schaffens aufzuführen, eine große Auswahl früher und später Streichquartette und berühmte Klaviertrios auf der einen, das Sextett op. 81b und seine Bearbeitungen schottischer und irischer Volkslieder auf der anderen Seite. Dieser Beethoven-Schwerpunkt wird mit den Kammerkonzerten der darauffolgenden Spielzeit noch fortgesetzt.

 

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