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Paolo Arrivabeni

Paolo Arrivabeni studierte am Boito-Konservatorium in Parma Komposition bei Camillo Togni und Dirigieren bei Daniele Gatti. Seine internationale Karriere begann am Teatro Nacional de São Carlos in Lissabon. Anschließende Engagements führten ihn bisher u. a. an die Opernhäuser in Dresden, Berlin, Zürich, Wien, Venedig, Neapel, Warschau, Paris, New York und Tokio. Von 2008 bis 2017 war er zudem Musikdirektor der Opéra Royal de Wallonie. Im Laufe seiner Karriere spezialisierte er sich insbesondere auf Opern italienischer Komponisten des 19. Jahrhunderts, allen voran Gioachino Rossini, Gaetano Donizetti und Giuseppe Verdi, aber auch Werke von Richard Wagner, Richard Strauss und Modest Mussorgski zählen zu seinem Repertoire. Zuletzt übernahm er u. a. die Musikalische Leitung der Neuproduktionen von Tosca (Den Norske Opera & Ballett), Ernani (Teatro Filarmonico di Verona), Rigoletto (Opéra de Marseille) und Turandot (Opéra de Montréal). An der Bayerischen Staatsoper war er bereits mehrfach zu Gast, zum letzten Mal in der Spielzeit 2021/22, als er Un ballo in maschera leitete. In der Spielzeit 2026/27 dirigiert er Lucrezia Borgia. (Stand: 2026)